Hausmittel bei Schnupfen

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Frau putzt sich die Nase.

Bildnachweis: © wdv / Günther Bauer

Ihre Nase juckt und beginnt zu brennen? Dann ist bestimmt ein Schnupfen im Anmarsch. Was jetzt hilft, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Ein Schnupfen muss ausheilen – und das dauert mit oder ohne Unterstützung etwa eine Woche. Es gibt aber Hausmittel, um die Symptome zu lindern, die eine verstopfte Nase mit sich bringt.

Spülung mit Salzwasser

Die angegriffene Nasenschleimhaut können Sie mit Nasensprays oder Nasentropfen (mit Meersalz) desinfizieren. Effizienter sind aber sogenannte Nasenduschen: Es genügt, einen gestrichenen Teelöffel Salz in einem halben Liter lauwarmen Wasser aufzulösen. Das können Sie entweder in ein Nasenspülgerät füllen oder auf Ihre Handinnenfläche gießen und abwechselnd durch beide Nasenlöcher hochziehen. Spülen Sie so drei- bis viermal täglich die Nase, hilft das, Viren und Bakterien abzutöten.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Bekanntes Heilmittel: Das Kopfbad

Füllen Sie einfach eine große Schüssel zu einem Drittel mit heißem Wasser und geben Sie mehrere Beutel Kamillentee dazu. Dann das Gesicht über die Schüssel halten, mit einem großen Handtuch Kopf und Schüssel abdecken und tief einatmen. So kann der Sauna-Effekt gut wirken! Eine gute Viertelstunde lang sollten Sie langsam und tief ein- und ausatmen – natürlich nach Möglichkeit durch die Nase.

Erkältungsbad bei verstopfter Nase

Auch bei einem Schnupfen kann ein Erkältungsbad helfen: Geben Sie in eine Wanne mit nicht zu heißem Wasser ein Produkt mit Badezusätzen wie mit Menthol, Kampfer oder Eukalyptus entsprechend den Angaben auf der Verpackung dazu. Wenn Sie während des Badens entspannt tief ein- und ausatmen, können die ätherischen Öle ihre Wirkung auch in den Nasennebenhöhlen entfalten.

Letzte Änderung: 16.01.2020

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