Mit Nia das innere Gleichgewicht finden

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Gruppe in Fitnessstudio macht Schattenboxen.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Nia, oder auch „neuromuskuläre integrative Aktion“, ist eine Mischung aus Kampfsport, Tanz und Entspannung. Die Sportart erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. In den USA wird Nia schon länger erfolgreich in der Physiotherapie, bei Stresserkrankungen und in Schmerzkliniken eingesetzt.

Die Trendsportart Nia verbindet fernöstliche und westliche Entspannungs- sowie Fitness-Methoden, die Körper, Geist und Seele beanspruchen. Die Sportart ist ein Mix aus Aerobic, Taekwondo, Tai Chi, Yoga, Ballet und Modern Dance. Mal sind schnelle und kraftvolle, dann wieder langsame und fließende Bewegungen gefragt. Das primäre Ziel der Übungen: Den Kopf ausschalten und den Körper spüren. Wichtiger als der Leistungsgedanke sind bei Nia das innere Gleichgewicht und das Bewusstsein für die eigenen Empfindungen.

Gruppe in einem Fitnessstudio macht Übungen mit Theraband.

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Fitness, Wellness und Selbsterfahrung

Nia wurde in den 80er-Jahren von Debbie und Carlos Rosas entwickelt. Die Aerobic-Trainer suchten eine Alternative zum damals geläufigen Power-Workout. Sie erfanden ein Fitness- und Gesundheitstraining, bei dem auch Gefühle und Stimmungen Ausdruck finden konnten. Dabei stärkt Nia Muskeln, Nerven und Sinne. Auf diese Weise gleicht dieser Sport Aggressionen und Emotionen aus.

Schon während seiner Entwicklungsphase zeigte sich die positive Wirkung von Nia auf das Herz-Kreislauf-System. Das Konzept wurde weiterentwickelt und findet mittlerweile in Fitnessstudios, in der Physiotherapie, bei Stresserkrankungen und in Schmerzkliniken Anwendung.

Den Emotionen freien Lauf lassen

Die Musik ist dabei ein wichtiges Element der Sportart: Sie dient als rhythmische Vorgabe und hilft, Emotionen sowie Stimmungen wahrzunehmen und ihnen freien Lauf zu lassen. Deshalb begleitet eine Mischung aus afrikanischem Trommeln, Popsongs und Entspannungsmusik die Nia-Kurse.

Nia eignet sich besonders gut für alle, die sich gerne in Gruppen bewegen. Feinmotorik und die körperliche Statur spielen bei den Übungen eine untergeordnete Rolle.


Letzte Änderung: 16.08.2012