Lauch, Pastinake & Co. – noch mehr Wintergemüse

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Pastinaken in einer Genmüsekiste aus Plastik.

Bildnachweis: © wdv / Bernhard Rüttger

Pastinake

Geschmack: Die Pastinaken-Wurzel schmeckt süßlich-nussig bis würzig-scharf.

Nährwert: Pastinake enthält die Vitamine C, A und E. Außerdem ist sie reich an Mineralstoffen wie Kalium, Eisen und Folsäure. Ein Teil der in der Pastinake enthaltenen Kohlenhydrate besteht aus Pektin, das darmregulierend wirkt.

Zubereitung: Sie müssen Pastinaken nicht unbedingt schälen. Ist die Schale glatt, genügt es, sie abzuspülen, mit einer Bürste zu reinigen oder abzuschaben. Auch roh schmeckt die Pastinake gut, beispielsweise geraspelt im Salat.

Lauch

Geschmack: Lauch schmeckt zwiebelartig-süßlich, ein wenig scharf und würzig.

Nährwert: Lauch enthält die Vitamine C und K, Folsäure sowie die Spurenelemente Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Zubereitung: Gründliches Waschen ist wichtig, da sich häufig etwas Erde zwischen den Blättern versteckt. Die Stangen dafür am besten einschneiden und auseinanderbiegen.

Zwei Pärchen kochen gemeinsam.

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Schwarzwurzel

Geschmack: Beim Schälen tritt ein milchiger Saft aus, der dem Wurzelgemüse seinen herb-würzigen Geschmack verleiht.

Nährwert: Schwarzwurzeln zählen wegen ihres hohen Gehaltes an Vitaminen und Mineralstoffen zu den wertvollsten Gemüsesorten überhaupt. Sie enthalten Provitamin A, Vitamin B1, B2 und B3, C und E sowie sehr viel Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen.

Zubereitung: Schwarzwurzeln müssen vor dem Verzehr gewaschen und geschält werden. Wichtig ist, die Schwarzwurzeln nach dem Schälen sofort in kaltes Essigwasser zu legen, damit sie schön weiß bleiben. Rinde und Wurzel enthalten nämlich einen Saft, der an der Luft sehr schnell oxidiert und braun wird.

Chicorée

Geschmack: Chicorée schmeckt leicht bitter-herb.

Nährwert: Chicorée ist ein wichtiger Vitaminspender und überdurchschnittlich reich an Kalium, Phosphor, Kalzium und wertvollen Ballaststoffen.

Zubereitung: Chicorée kann sowohl roh als auch gekocht gegessen werden. Vorab sollten Sie jedoch den harten Strunk im Inneren keilförmig herausschneiden und die äußeren Blätter entfernen, denn sie enthalten die meisten Bitterstoffe. Bereiten Sie Chicorée nie in einer Pfanne oder einem Topf aus Eisen zu: Das Gemüse verfärbt sich dann schwarz.

Letzte Änderung: 07.01.2015