Cellulite bekämpfen

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Frau im Badezimmer massiert ihren Oberschenkel.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Geht es um den Kampf gegen Cellulite, kursieren viele Tipps: Massagen, Cremes, Ernährung. Doch einige davon sind völlig nutzlos. Es lohnt sich also, die Orangenhaut gut informiert zu behandeln.

Rund 80 Prozent aller Frauen in Deutschland sind von Cellulite betroffen und sehnen sich nach einer wirksamen Behandlung. Cellulite entsteht vorwiegend an Oberschenkeln und Po. Da die Haut an diesen Stellen oft schlaff ist und Dellen an der Oberfläche zeigt, wird sie wegen ihrer Ähnlichkeit mit der Schale der Zitrusfrucht auch Orangenhaut genannt.

Wie Cellulite entsteht

Eine Ungerechtigkeit der Natur: Männer bleiben in der Regel von Cellulite verschont. Der Grund dafür liegt in der Struktur des weiblichen Bindegewebes: Die Haut einer Frau ist besonders dehnbar, damit sie im Fall einer Schwangerschaft unbeschadet mitwachsen kann. Zudem sind die Kollagenfasern des weiblichen Bindegewebes parallel zueinander und senkrecht zur Haut angeordnet – und nicht, wie bei den Männern, netzartig verwoben und schräg zur Haut. Fettzellen können sich so an den Kollagenfasern vorbeizwängen und unschöne Wellen an der Oberfläche erzeugen. Dies gelingt ihnen besonders gut bei nachlassender Stabilität des Gewebes. Wird also das Bindegewebe schwächer, während gleichzeitig Fettzellen wachsen, entsteht Cellulite.

Gruppe in einem Fitnessstudio macht Übungen mit Theraband.

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Tipps gegen Orangenhaut unter der Lupe

Die logische Schlussfolgerung wäre daher: Wer seine Cellulite loswerden möchte, muss einfach nur ein paar Kilo abnehmen. Doch so einfach ist es leider nicht. Was wirklich gegen Cellulite hilft und welche der gängigen Tipps gegen die ungeliebte Orangenhaut Sie schnellstens wieder vergessen sollten, lesen Sie in unserer Bildergalerie. Klicken Sie sich durch!

Letzte Änderung: 12.05.2015