Kleines Haut-Lexikon

ArtikelLesezeit: 2:00 min.

Von A wie Anti-Aging bis Z wie Zellerneuerung – unser Glossar verrät Ihnen, was es mit den Begriffen rund um Ihre Haut auf sich hat.


ABCDE-Regel

Anhand einer sogenannten ABCDE-Regel werden verdächtige Muttermale im Rahmen der Hautkrebs-Vorsorge erkannt: A steht für Asymmetrie (das Muttermal ist weder rund noch oval). B steht für Begrenzung (unscharfer oder unregelmäßiger Rand), C für Colour/Farbe (unregelmäßige Färbung), D für den Durchmesser eines Muttermals und E für die Erhabenheit.

Foto: Frau untersucht die Haut an ihrer Schulter

Hautkrebs erkennen

Die AOK zahlt das Screening ab 18.

Akne

Eine entzündliche Hauterkrankung, die vor allem in der Pubertät auftritt. Aber auch Erwachsene können darunter leiden (Akne tarda). Akne äußert sich durch Mitesser (leichte Form) und entzündete Eiterpickel, die in der Regel im Gesicht (Stirn-, Wangen- und Mundpartie) sowie auf Brust und Rücken auftreten. Ursache der übereifrigen Talgdrüsen ist meist das Einwirken „männlicher“ Hormone im Körper. Das wiederum kann eine Folge natürlicher Schwankungen im Hormonhaushalt sein, wie insbesondere die Umstellung des Hormonstatus im Verlauf der Pubertät. Aber auch Stress, Konflikte oder Leistungsdruck können Akne verursachen.

Anti-Aging

Mit dem Begriff Anti-Aging (zu deutsch: Altershemmung) bezeichnet man verschiedene Maßnahmen, die angeblich den Alterungsprozess der Haut aufhalten oder sogar rückgängig machen sollen. Dazu zählen etwa Anti-Faltencremes, chemische Peelings, aber auch chirurgische Eingriffe. Die Mehrheit der Experten steht diesen Methoden allerdings kritisch gegenüber. Anstatt Falten zu bekämpfen raten sie, ihnen durch gesunde Lebensführung entgegenzuwirken. Und das klappt vor allem durch gesunde Ernährung, ausreichendes Trinken, wenig Sonne sowie den Verzicht auf Alkohol und Nikotin.


Letzte Änderung: 04.12.2012