Schutz vor der Magen-Darm-Grippe

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Frau wäscht sich gründlich die Hände

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Die Wintermonate sind die Blütezeit für Erreger wie das Norovirus, das zu einer Magen-Darm-Grippe führt. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich schützen und den Infekt behandeln können.

Eine Magen-Darm-Grippe ist meist ein viraler oder bakterieller Infekt der Darmschleimhaut, also eine Erkrankung des Verdauungssystems. Die Krankheit dauert in der Regel zwei bis zehn Tage und führt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und ggf. Fieber und Kopfschmerzen. Diese Symptome haben Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Erschöpfung zur Folge. Das ist nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch gefährlich: Für kleine Kinder, chronisch Kranke und alte Menschen kann die Erkrankung bedrohlich werden. Denn der hohe Flüssigkeitsverlust schwächt den Kreislauf und führt mitunter zu einer Austrocknung des Körpers samt Gewichtsverlust.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Schutz durch Hygiene

Vor allem in den Wintermonaten hat unser Immunsystem viel zu tun. Das ist die perfekte Zeit für Erreger wie das Norovirus. Die Inkubationszeit kann sich über einen Zeitraum von wenigen Stunden bis zu 7 Tagen erstrecken, die Magen-Darm-Grippe kann also sehr schnell ausbrechen.

Oftmals steckt man sich schon durch einen Händedruck oder dem Betätigen einer Türklinke an. Vor allem in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen oder Großraumbüros kann man sich schnell mit zum Beispiel dem Norovirus infizieren.

Den besten Schutz bietet Hygiene. Sinnvoll ist es die Hände häufig zu waschen, mitunter auch zu desinfizieren. Generell gilt: Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind, hohes Fieber haben oder keine Flüssigkeit aufnehmen können, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Letzte Änderung: 10.01.2020

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