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Schutz vor der Magen-Darm-Grippe

ArtikelLesezeit: 2:00 min.
Frau wäscht sich gründlich die Hände

Bildnachweis: © stock.adobe.com / jayzynism

Die Wintermonate sind die Blütezeit für Erreger wie das Norovirus, das zu einer Magen-Darm-Grippe führt. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich schützen und den Infekt behandeln können.

Eine Magen-Darm-Grippe ist meist ein viraler oder bakterieller Infekt der Darmschleimhaut, also eine Erkrankung des Verdauungssystems. Die Krankheit dauert in der Regel zwei bis zehn Tage und führt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und gegebenenfalls Fieber und Kopfschmerzen. Betroffene leiden dann auch oft unter Symptomen wie Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen und Erschöpfung. Das ist nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch gefährlich: Für kleine Kinder, chronisch Kranke und alte Menschen kann die Erkrankung bedrohlich werden. Denn der hohe Flüssigkeitsverlust schwächt den Kreislauf und führt zu einer Austrocknung des Körpers samt Gewichtsverlust.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Schutz durch Hygiene

Bei Erregern wie dem Norovirus kann sich die Inkubationszeit über einen Zeitraum von wenigen Stunden bis zu 7 Tagen erstrecken, die Magen-Darm-Grippe kann also sehr schnell ausbrechen.

Betorffene steckt sich oft schon durch einen Händedruck an oder indem sie eine kontaminierte Türklinke berühren und sich dann in das Gesicht fassen. Dabei gelangen die Viren und Bakterien in die Schleimhäute und lösen die Infektion aus. Vor allem in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen oder Großraumbüros können Sie sich schnell zum Beispiel mit dem Norovirus infizieren.

Den besten Schutz bietet Hygiene. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände und desinfizieren Sie sie, bevor Sie zum Beispiel ein Krankenhaus betreten. Generell gilt: Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind, hohes Fieber haben oder keine Flüssigkeit aufnehmen können, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Letzte Änderung: 10.01.2020