Schutz vor der Magen-Darm-Grippe

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Frau wäscht sich gründlich die Hände

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Die Wintermonate sind die Blütezeit für Erreger wie das Norovirus, das zu einer Magen-Darm-Grippe führt. Wir sagen Ihnen, wie Sie sich schützen und den Infekt behandeln können.

Eine Magen-Darm-Grippe ist ein Virusinfekt der Darmschleimhaut, also eine Erkrankung des Verdauungssystems. Die Krankheit dauert in der Regel ein bis drei Tage und führt zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber und Kopfschmerzen. Diese Symptome haben Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Schwindelgefühle und Erschöpfung zur Folge.Das ist nicht nur unangenehm, sondern mitunter auch gefährlich: Für kleine Kinder, chronisch Kranke und alte Menschen kann das Virus bedrohlich werden. Denn der hohe Flüssigkeitsverlust schwächt den Kreislauf und führt mitunter zu einer Austrocknung des Körpers samt Gewichtsverlust.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Schutz durch Hygiene

Vor allem in den Wintermonaten hat unser Immunsystem viel zu tun. Das ist die perfekte Zeit für Erreger wie das Norovirus. Die Inkubationszeit kann sich über einen Zeitraum von vier bis 48 Stunden erstrecken, die Magen-Darm-Grippe bricht also sehr schnell aus.

Oftmals steckt man sich schon durch einen Händedruck oder dem Betätigen einer Türklinke an. Vor allem in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen oder Großraumbüros kann man sich schnell mit dem Norovirus infizieren.

Den besten Schutz bietet Hygiene – sowohl im Haushalt als auch die Körperpflege betreffend. So sollte man Wäsche und Geschirr abkochen und die Hände häufig Waschen, mitunter auch desinfizieren. Generell gilt: Sobald sich das Virus bemerkbar macht, sollten Sie einen Arzt konsultieren.

Letzte Änderung: 26.07.2012