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Das hält den Darm gesund

ArtikelLesezeit: 2:00 min.
Ein Mann liegt im Bett und trinkt Tee.

Bildnachweis: © istockphoto.com / Chalabala

Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung – leiden Sie unter Darmproblemen, kann das an falscher Ernährung, Stress oder Medikamenten wie Antibiotika liegen. Wir geben Tipps, was Sie für einen gesunden Darm tun können.

Die Bedeutung des Darms für die allgemeine Gesundheit eines Menschen wird meistens unterschätzt. Denn entgegen der Annahme vieler ist er nicht nur für die Verdauung zuständig. Darüber hinaus sitzen rund 70 Prozent der Abwehrzellen des gesamten Immunsystems in der Schleimhaut des Darms.

Ein Ungleichgewicht in der Darmflora – der Zusammensetzung der Billionen von Bakterien – kann den Körper anfällig für Krankheiten machen. Es lohnt sich also, wenn Sie Ihrem Darm etwas Beachtung schenken.

Tun Sie etwas für einen gesunden Darm:

  • Ballaststoffreiche Ernährung: Ballaststoffe sind gut, weil sie im Darm aufquellen und den Stuhl auf diese Weise weich und gleitfähig machen. Er benötigt dann weniger Zeit, um den Darm zu passieren. Ballaststoffe sind außerdem gut für die natürliche Darmflora. Sie sind zum Beispiel in Obst und Vollkornprodukten enthalten. Wahre Ballaststoffbomben sind Flohsamen, Weizenkleie und Nüsse.
  • Viel trinken: Ballaststoffe brauchen Flüssigkeit, um aufzuquellen. Rund zwei Liter Flüssigkeit am Tag sollten es sein – am besten Wasser oder Früchte- und Kräutertees.
  • Weniger Fleisch: Fleisch und tierische Produkte sollten Sie wegen ihrer Ballaststofffreiheit seltener verzehren.
  • Ausreichend Bewegung: Die Bauchmuskeln unterstützen den Darm auf mechanische Weise bei seiner Verdauungstätigkeit. Bei Bewegungsmangel werden sie schnell schlaff und faul. Gymnastik oder ein strammer Spaziergang wirken sich also auch fördernd auf die Darmtätigkeit aus. Probieren Sie es aus!
  • Weniger Stress: Vielleicht haben Sie schon erlebt, wie Angst oder Aufregung die Verdauung durcheinanderbringen kann. Daher gilt: Stress reduzieren und genügend Ruhepausen in den Alltag einbauen. Hilfreich sind darüber hinaus Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder die Muskelentspannung nach Jacobsen.
Ein Mann sitzt lächelnd auf einer Wiese.

Darmkrebs

Früherkennung ist wichtig.


Morphium & Ingwer: Darmgesundheit

Unsere Moderatoren Olli Briesch und Michael Imhof bringen in dieser Folge „Morphium & Ingwer“ ihren Charme zum Darm. Olli erfährt bei der Teil-Koloskopie von Experte Dr. Jan-Hinnerk Hofer alles über seine persönlichen Ballaststoffe – und auch das Phänomen Reizdarm wird (nicht nur endoskopisch) beleuchtet. All das und weitere Geheimnisse vom sonst eher stillen Örtchen gibt es in der neuesten Episode unseres Podcasts.

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Letzte Änderung: 13.08.2020