Tipps gegen das Restless Legs Syndrom

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Junge Frau sitzt auf dem Bett und umfasst Knie und Wade, Ausschnitt Beine.

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Gegen das Restless Legs Syndrom (RLS) können in leichten Fällen neben der Einnahme von Medikamenten auch einige einfache Maßnahmen helfen. vigo Online zeigt Ihnen welche.

Patienten mit dem RLS leiden vor allem nachts unter schmerzenden, kribbelnden, manchmal auch krampfenden Beinen, die einen enormen Bewegungsdrang auslösen. Die Betroffenen erfahren erst dann eine Linderung der Symptome, wenn sie dem Drang nachgeben und aufstehen. Kommen sie wieder zur Ruhe, setzt das Unwohlgefühl in den Beinen erneut ein. Dieser nervenaufreibende Kreislauf kann sich in besonders schlimmen Fällen über Stunden hinziehen. Am nächsten Tag liegen die Nerven blank und die Müdigkeit raubt den Betroffenen die Sinne. Viele RLS-Patienten ziehen sich deshalb oft zurück. Sie verschweigen ihr Leiden und riskieren damit, immer mehr ins soziale Abseits zu gelangen.

Es ist aber wichtig, offen mit Familie, Freunden und Arbeitskollegen über die Erkrankung zu sprechen. Sie sollten sich außerdem schnell Hilfe bei einem Neurologen suchen und sich mit anderen Patienten austauschen. In einer Selbsthilfegruppe erhalten sie viele nützliche Tipps zum Umgang mit RLS. Darunter auch folgende einfache Maßnahmen, die die Symptome eines leichten RLS mildern können.

Junge Frau mit Wollpullover am Meer.

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Tipps gegen das Restless Legs Syndrom

  • Entspannungsübungen
    Es gibt Entspannungsübungen, die Ihnen das Einschlafen erleichtern können. Denken Sie positiv. Versuchen Sie sich bewusst zu entspannen. Denken Sie an ein Ruhebild bei dem Sie sich wohlfühlen, zum Beispiel ein Blick über die Berggipfel oder ein Sonnenuntergang am Strand.
  • Einschlafrituale
    Pflegen Sie kleine Einschlafrituale, wie das Trinken eines Kräutertees oder ein Bad vor dem Schlafengehen. Das entspannt und signalisiert dem Körper die bevorstehende Nachtruhe.
  • Schlafhygiene
    Achten Sie allgemein auf eine gesunde Schlafhygiene. Gehen sie möglichst jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie zur gleichen Zeit wieder auf.
  • Kalte Fußdusche
    Betroffene berichten auch über den wohltuenden Effekt einer kalten Fußdusche am Abend vor dem Zubettgehen. Probieren Sie es aus.
  • Massagen & Co.
    Je nach Vorliebe können Bäder, kaltes oder warmes Abduschen sowie Massagen helfen.
  • Keine Genussgifte
    Der Verzicht auf Genussgifte wie Alkohol, Koffein und Nikotin kann ebenfalls zu einer Linderung der Symptome führen.
  • Ausgewogene Ernährung
    Achten sie bei Ihrer Ernährung auf eine gute Versorgung mit Magnesium und Eisen. Vitamin C fördert dabei die Eisenaufnahme.
  • Bewegung
    Bewährt hat sich nicht zuletzt eine regelmäßige leichte körperliche Betätigung.

Letzte Änderung: 09.12.2014