Gesundheits-Apps: Gesundheit per Handy?

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Eine Frau hält ein Handy in der Hand.

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Mit dem Handy kann man telefonieren und SMS schreiben – soweit ist alles klar. Aber wussten Sie, dass das Mobiltelefon sich jetzt auch um Ihre Gesundheit kümmern will? Es kann Ihnen zum Beispiel sagen, wie viele Kalorien ein Lebensmittel hat oder gesunde Rezepte zusammenstellen. Doch wie notwendig sind diese mobilen Helfer, und sorgen sie wirklich dafür, dass wir gesünder leben?

Im Internet finden sich weit über 400.000 sogenannte „Apps“. Das sind kleine Programme speziell für das Mobiltelefon. Der Begriff „App“ kommt übrigens aus dem Englischen und ist die Abkürzung für „application“. Zu Deutsch bedeutet das so viel wie Anwendungsprogramm. Noch funktionieren diese Apps nicht auf jedem Handy. Man braucht ein iPhone oder ein Smartphone, also ein internetfähiges Gerät mit erweiterten, computerähnlichen Fähigkeiten, um sich die kleinen digitalen Helfer herunterzuladen.

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Gesundheits-Apps erobern den Markt

Viele Apps drehen sich um das Thema Gesundheit. Mit ihrer Hilfe soll der Nutzer etwas Gutes für sein Wohlbefinden tun: So kann das Smartphone durch einen einzigen Klick zum heimischen Yogatrainer oder Ernährungsberater werden, aber auch bei der Raucherentwöhnung helfen. Die kostenlose App „Quit Now!“ zeigt beispielsweise an, wie lange man bereits ohne Zigarette auskommt und – ganz besonders interessant – wie viel Zeit und Geld sein Nutzer gespart hat, seitdem er nicht mehr raucht. Unterm Strich also eine wirklich gesundheitsfördernde Anwendung.

Letzte Änderung: 13.09.2011