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Depressionen: Symptome, Ursachen und Formen

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Eine Frau schaut melancholisch in die Kamera

Bildnachweis: © wdv / Olaf Georg Hermann

In Deutschland leiden etwa 5,3 Millionen Menschen an einer depressiven Erkrankung. Treffen kann es jeden, in jedem Alter. Obwohl die Depression eine Volkskrankheit ist, bleibt jede zweite unerkannt. Dabei sind die Behandlungsmöglichkeiten gut, wenn die Krankheit früh erkannt wird.

Was sind die Symptome?

Was alle Betroffenen in einer akuten depressiven Phase verbindet, ist das Gefühl tiefer Schwermut und innerer Leere. Sie verlieren das Interesse und die Freude an sonst angenehm empfundenen Dingen. Darüber hinaus beklagen viele von ihnen, dass sie keine Energie mehr haben und sich zu nichts entschließen können. Selbst Alltagserledigungen und einfache Entscheidungen fallen ihnen schwer. Suizidgedanken, Selbstzweifel und Hoffnungslosigkeit dominieren ihren Tag. Oft werden diese Gefühle von körperlich-vegetativen Beschwerden wie Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Konzentrationsstörungen begleitet. Aber auch rein physische Symptome wie Kopfschmerzen oder Magenbeschwerden sind typisch.

Großeltern, Eltern und Kindern.

Familiencoach Depression

Hilfe beim Umgang mit depressiven Angehörigen.

Welche Ursachen kann eine Depression haben?

Es ist nur selten möglich, die genaue Ursache für eine Depression zu finden. Tatsache ist, dass es bestimmte Risikofaktoren gibt, die ihren Ausbruch begünstigen können. Hier spielt zum Beispiel die genetische Veranlagung eine wichtige Rolle. Ist ein Elternteil betroffen, beträgt das Erkrankungsrisiko der Kinder zwischen zehn und 20 Prozent. Sind Vater und Mutter betroffen, so steigt das Risiko sogar auf bis zu 60 Prozent an. Als Ursache kommen außerdem Traumata oder chronische Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Diabetes in Frage. Frauen sind übrigens aufgrund größerer Hormonschwankungen anfälliger für Depressionen. Sie erkranken zwei- bis dreimal häufiger als Männer.

Welche Formen der Depression gibt es?

Zwei Drittel aller Erkrankten leiden an einer unipolaren Depression. Bei ihnen treten die Krankheitssymptome in Episoden auf. Es gibt aber auch Patienten, die nicht nur depressive, sondern auch manische Episoden durchleben. Manische Phasen sind gekennzeichnet durch eine große Rastlosigkeit, auffallend gehobene Stimmung und ein fehlendes Schlafbedürfnis. In diesen Fällen spricht man von einer bipolaren affektiven Störung. Die dritte der wichtigsten Depressionsdiagnosen ist die sogenannte Dysthymie. Hier leiden die Patienten an einer meist weniger ausgeprägten, dafür aber chronisch anhaltenden Form der Depression.


Morphium & Ingwer: Depressionen – die dunkle Seite

Diese Episode von Morphium & Ingwer führt unsere Moderatoren sozusagen auf die „dunkle Seite“ – denn es geht um Depressionen. Ex-Bundesligaprofi Martin Amedick erzählt Olli und Micha, wie er schon zu aktiven Zeiten mit dieser oft unterschätzten Krankheit zu kämpfen hatte und was dies für ihn im Trainingsalltag bedeutete. Psychotherapeutin Franca Cerutti erklärt den beiden außerdem, wieso Frauen weit häufiger von Depressionen betroffen sind als Männer. Ob Olli und Micha es auch bei diesem Thema schaffen werden, sich gegenseitig auf die Schippe zu nehmen? Hören Sie selbst.

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Letzte Änderung: 17.09.2020