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Immunsystem stärken: So machen Sie Ihre Abwehr fit

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Junge Frau mit einer Decke um die Schultern und einer Tasse in den Händen sitzt auf dem Sofa.

Bildnachweis: © istockphoto.com / Prostock-Studio

Um sich vor einer Erkältung oder einer Grippe zu schützen, ist ein starkes Immunsystem die halbe Miete. So pushen Sie mit unseren Tipps und Hausmitteln Ihre körpereigene Abwehr.

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Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor Krankheiten. Es erkennt schädliche Organismen wie zum Beispiel Bakterien oder Viren und schaltet diese aus. Auch krank machende Zellveränderungen werden vom Immunsystem erkannt und bekämpft. Solange die körpereigene Abwehr funktioniert, bleiben Sie gesund. Die gute Nachricht: Dazu können Sie selbst viel beitragen. Denn ein gesunder Lebensstil ist der beste Weg, die Immunabwehr zu stärken. Darauf kommt es an:

Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung versorgt Sie optimal mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. An erster Stelle steht natürlich frisches Obst und Gemüse. Es enthält alle wichtigen Nährstoffe, die Ihr Körper braucht. Fünf Portionen am Tag – drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst – lautet noch immer die goldene Regel. So stärken Sie Ihr Immunsystem ganz natürlich ohne künstliche Vitaminpräparate.

Bewegung

Wer körperlich aktiv ist, bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und unterstützt damit auch seine Abwehrkräfte. Um eine Immunstärkung zu erzielen, sind keine Höchstleistungen erforderlich. Entscheidend ist eine regelmäßige körperliche Betätigung, am besten zwei- bis dreimal die Woche für mindestens 30 Minuten. Leichte Ausdauersportarten wie Schwimmen, Joggen oder Radfahren sind ideal.

Tipp: Gehen Sie raus, wenn die Sonne scheint. Mithilfe der Sonne bildet unser Körper Vitamin D. Und das Vitamin D spielt eine wichtige Rolle für die Immunabwehr. Vor allem im Winter ist der Vitamin-D-Spiegel im Blut gering – schlecht für unser Immunsystem.

Stress abbauen

Stress belastet das Immunsystem – lässt sich aber nicht immer vermeiden. Sorgen Sie deshalb immer wieder für einen Ausgleich und für ausreichend Ruhe in Ihrem Alltag. Mit Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenem Training lernen Sie abzuschalten. Aber auch Spaziergänge oder ein heißes Wannenbad sind hilfreiche Stresskiller.

Junge Frau mit Wollpullover am Meer.

Stress im Griff

Lernen Sie, Ihren Stress zu verringern.

Schlafen Sie gut!

Sie benötigen ausreichend Schlaf. Denn in dieser Zeit finden wichtige Prozesse des Immunsystems statt. Es produziert zum Beispiel neue Botenstoffe und Antikörper. Wie genau diese Prozesse funktionieren, muss noch genauer erforscht werden.

Wechselduschen

Sorgen Sie für Abwechslung unter der Brause: Duschen Sie abwechselnd zwei bis drei Minuten unter warmem, dann für wenige Sekunden unter kaltem Wasser. Hören Sie mit Letzterem auf. Wechselduschen regt die Durchblutung an und steigert damit Anzahl und Aktivität bestimmter Abwehrzellen.

Wärmekick in der Sauna

Gehen Sie regelmäßig in die Sauna, wenn möglich einmal pro Woche. Das regt Ihren Kreislauf und die Durchblutung an. Bleiben Sie jeweils maximal 15 Minuten im Warmen. Ideal sind zwei bis drei Saunagänge. Nach jedem Saunieren sollten Sie sich zunächst einige Minuten lang an der frischen Luft abkühlen, anschließend kalt duschen und ausruhen.

Tipp: Auch Kneippen ist gut für Ihr Immunsystem.

Rauchen und Alkohol vermeiden

Zigaretten und Alkohol sind Giftstoffe, die auch dem Immunsystem schaden. Das Nikotin hindert wichtige Zellen im Körper, ihre Aufgabe in der Immunabwehr zu erfüllen. Und auch der übermäßige Konsum von Alkohol lähmt wichtige Funktionen des Immunsystems und erhöht so die Infektgefahr.

Wie reagiert das Immunsystem auf das Coronavirus?

Welche verschiedene Rollen das Immunsystem bei einer Ansteckung mit Corona spielt, ist aktuell noch nicht ausreichend erforscht. Ein Großteil der Menschen, die sich mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 anstecken, haben entweder gar keine oder nur milde, grippeähnliche Symptome. Bei ihnen reagiert das Immunsystem richtig, indem es die Viren bekämpft und unschädlich macht.

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass bei Menschen mit einem schweren Krankheitsverlauf das Immunsystem heftiger reagiert als üblich. Dabei löst es an vielen Organsystemen Entzündungsreaktionen aus. Die Folge sind massive Atemwegsprobleme, die oft zu einer künstlichen Beatmung führen. Warum bei einigen Menschen das Immunsystem die Krankheit verschlimmert, ist bisher noch unklar. Hierfür braucht es noch weitere Untersuchungen.


Morphium & Ingwer: Wunderwerk Immunsystem

„Frisch ins neue Jahr“ bekommt in unserem Podcast „Morphium & Ingwer“ eine ganz neue Bedeutung – denn beim Thema Immunsystem zieht es Olli in die Kälte. Im fröstelnden Selbstversuch bei minus 60 Grad und mehr erfährt er, warum solch kurzfristig arktische Temperaturen die Abwehrkräfte steigern können und wie unser Immunsystem überhaupt arbeitet. Dr. Anette Christ erklärt unseren Moderatoren zudem, womit man seinen körpereigenen „Schutzschild“ im Alltag unterstützen kann: Welche Vitamine sind wichtig, wann helfen Hausmittel wie Zwiebeln oder Ingwer, welche Rolle spielt Bewegung? Beim Reinhören in diese Folge stärkt man also weit mehr als nur seine Ohren.

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Letzte Änderung: 18.12.2020