Von Schulkindern und Zahnputzmuffeln

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Zweite Zähne im Grundschulalter

Je selbstständiger die Kinder werden, desto weniger erlauben sie den Eltern das Nachputzen. Die Verantwortung sollten Eltern aber nicht allein ihren Kindern überlassen. Die allabendlichen Zahnputzkontrollen sind wichtig und können auch motivierend gestaltet werden, indem die Eltern zum Beispiel immer mitputzen. Regel: Nach der abendlichen Zahnpflege mit Ausnahme reinen Wassers nichts mehr essen oder trinken. Ansonsten gilt: 3 x täglich Zähne putzen, zwischendurch auch mal Zahnpflegekaugummi anbieten.

Tipps bei hartnäckigen Zahnputzmuffeln

Wenn sich der Nachwuchs dem Putzen verweigert und die Zähne zusammenbeißt, sind – je nach Alter und nur, wenn positive Motivation gar nicht fruchtet – auch mal abschreckende Bilder von kranken Zähnen hilfreich. Kinder, die die Zähne nicht putzen, sollten am besten keine Süßigkeiten essen. Wer lieber mit Belohnungen arbeiten will, kann zum Beispiel einen gemeinsamen Familienausflug ankündigen: "Wenn du eine Woche ohne Murren richtig Zähne putzt, fahren wir am Wochenende alle ins Schwimmbad."

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Zahnpflege und Ernährung

Dass Zucker und Säure schädlich für alle Zähne sind, weiß jedes Kind. Aber wussten Sie auch, dass man den Mund nach dem Genuss säurehaltiger Nahrungsmittel wie Obst oder nach zitronensäurehaltigen Softdrinks zunächst nur mit Wasser ausspülen und erst nach 20 Minuten mit dem Zähneputzen beginnen sollte? Man kann in solchen Fällen aber auch vor dem Essen bzw. Trinken die Zähne putzen, denn die Fluoridierung über die Zahnpasta härtet den Schmelz vor nachfolgenden Säureangriffen.

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Letzte Änderung: 24.11.2016