Wenn der Schmerz zu Kopf steigt

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Eine Frau sitzt am Schreibtisch und stützt den Kopf in ihre Hände.

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Kopfschmerzen sind lästig aber erträglich, wenn sie nur ab und zu auftreten. Chronische Kopfschmerzen hingegen werden zur echten Tortur. Etwa vier bis fünf Prozent der Deutschen leiden sogar täglich an ihnen.

Von chronischen Kopfschmerzen spricht man, wenn die Beschwerden über mehrere Monate hinweg an mehr als 15 Tagen pro Monat auftreten. Dies gilt für Spannungskopfschmerzen ebenso wie für die Migräne. Bei den sogenannten Cluster-Kopfschmerzen gilt der Schmerz als chronisch, wenn schmerzfreie Intervalle über einen längeren Zeitraum jeweils weniger als 14 Tage andauern.

Älterer Mann sitzt auf einer Terrasse im Schneidersitz und meditiert.

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Bei solchen anhaltenden oder immer wiederkehrenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Der Hausarzt ist hier der erste Ansprechpartner. Nach einer gründlichen Anamnese kann er seinen Patienten zu einem Facharzt für Neurologie überweisen. Entspannungsverfahren wie Autogenes Training, Yoga und Qui Gong können ergänzende Behandlungsmaßnahmen bilden. Auch eine spezielle auf Kopfschmerzpatienten abgestimmte Krankengymnastik kann Linderung schaffen.


Letzte Änderung: 18.05.2014