Ganz schön verspannt – die Ursachen von Nackenschmerzen

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Junge Frau sitzt an einem Schreibtisch und verschränkt die Hände im Nacken, Ansicht von hinten.

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Kennen Sie ihn auch, diesen stechenden Schmerz im Nacken? Der Hals lässt sich kaum oder nur noch unter Schmerzen bewegen. Doch wie kommt es zu diesen Verspannungen? Erfahren Sie hier mehr über die Ursachen von Nackenschmerzen.

Eine falsche Schlafposition, Überstunden am Computer oder Zugluft am offenen Fenster – und schon zwickt es im Nacken. Nicht selten strahlt der Schmerz bis in den Kopf oder die Schultern aus. Das ist zwar unangenehm, meist aber harmlos. Nach einigen Tagen vergeht der Nackenschmerz in der Regel wieder.

Nackenschmerzen – die Gründe sind vielfältig

Die häufigsten Gründe für die Beschwerden sind falsch belastete oder verspannte Muskeln. Vor allem wenn Sie über längere Zeit sitzen und sich wenig bewegen, riskieren Sie einen verspannten Nacken. Auch eine falsche Schlafposition kann zu Verspannungen oder Schmerzen führen. Ebenso sind Zugluft und Kälte ein Risiko für die empfindliche Nackenpartie.

Doch auch Verschleißprozesse in der Wirbelsäule und in den Bandscheiben können im Laufe des Lebens Rücken- und Nackenschmerzen zur Folge haben. Das ist besonders im mittleren Alter ein Problem. Weitere Ursachen können Entzündungen im Bereich der Wirbelsäule sowie rheumatische oder neurologische Erkrankungen sein.

Neben den körperlichen kommen manchmal auch seelische Probleme als Auslöser von Nackenschmerzen infrage: Sie entstehen manchmal durch Stress, Angst oder Beziehungsprobleme.

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Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Egal, was zu Ihren Nackenschmerzen geführt hat: Wenn Ihre Beschwerden nicht vergehen oder immer wieder auftreten, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären. Wenden Sie sich zunächst an Ihren Hausarzt oder Orthopäden. Wenn nötig, wird dieser dann Ärzte anderer Fachrichtungen hinzuziehen.


Letzte Änderung: 04.12.2016