Integrierte Versorgung für Kinder mit Neurodermitis – die AOK hilft!

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Ein Vater mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm wir von einer Arzthelferin beraten.

Bildnachweis: © wdv / Alex Schwander

Um auf die speziellen Bedürfnisse von jungen Neurodermitis-Patienten einzugehen und ihnen eine optimale Behandlung zu ermöglichen, bietet die AOK Rheinland / Hamburg ihren Versicherten eine sogenannte integrierte Versorgung an.

Integrierte Versorgung bedeutet, dass die Behandlung der Neurodermitis bei den verschiedenen Ärzten koordiniert wird. Alle beteiligten Spezialisten arbeiten zusammen und ermöglichen so eine abgestimmte Therapie. Zu Beginn erstellt der Haut- oder Kinderarzt einen grundlegenden Therapieplan, zu dem Eltern und Kinder auch in Sachen Hautpflege und Ernährung geschult werden.

Zusätzlich haben die Betroffenen die Möglichkeit, bei ihrem Arzt einmal monatlich zur Neurodermitis-Sprechstunde zu gehen. Liegt eine Allergie vor oder verschlimmern sich die Beschwerden, wird in jedem Fall ein weiterer Facharzt hinzugezogen. Dieser kann gegebenenfalls zum Beispiel eine Reha-Maßnahme anordnen. Die Terminabsprachen übernimmt der behandelnde Kinder- oder Hautarzt.

Kleines Mädchen schläft mit dem Kopf auf einem Teddybär.

Kleine Neurodermitiker

Hilfe für Kinder und ihre Familien.

Der Vorteil für AOK-Versicherte:

Die integrierte Versorgung vermeidet doppelte Wege, lange Wartezeiten und Mehrfachuntersuchungen. Die Qualität der Behandlung wird dadurch gesichert, dass die AOK Verträge mit den beteiligten Ärzten und Kliniken abgeschlossen hat, in der bestimmte Standards festgelegt sind.

An dem Neurodermitis-Programm können Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre teilnehmen, bei denen der Arzt eindeutig Neurodermitis diagnostiziert hat. Voraussetzung ist, dass in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen ein SCORAD von über 25 festgestellt wurde. SCORAD steht für Scoring Atopic Dermatitis und ist ein Diagnoseschema, um den Schweregrad der Erkrankung zu ermitteln. Wer sich für das Programm interessiert, wendet sich am besten an seine Krankenkasse oder fragt den behandelnden Arzt.

Zehn Fakten über Neurodermitis

Letzte Änderung: 29.09.2015