Kleines Haut-Lexikon: S-T

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Schulter einer Frau.

Bildnachweis: © wdv / Mathias Stalter

Von A wie Anti-Aging bis Z wie Zellerneuerung – unser Glossar verrät Ihnen, was es mit den Begriffen rund um Ihre Haut auf sich hat.


Säureschutzmantel

Der Säureschutzmantel der Haut, auch Hydrolipidfilm genannt, hilft der Haut, sich gegen Austrocknung, Schadstoffe und Erreger zu schützen. Der Schutzfilm besteht aus Schweiß und Talgdrüsensekreten. Dadurch besitzt unsere Haut einen leicht sauren ph-Wert von etwa 5,5. Bei der Pflege der Haut sollte darauf geachtet werden, den natürlichen Säureschutzmantel nicht zu zerstören.

Schweißdrüsen

Über den gesamten Körper verteilt sitzen an der Grenze zwischen Lederhaut und Unterhaut rund zwei Millionen Schweißdrüsen. Sie produzieren täglich zwischen einem halben und mehreren Litern Schweiß. Dieser sorgt wiederum für die Temperaturregelung unseres Körpers und trägt außerdem zur Ausbildung des Säureschutzmantels, dem natürlichen Schutz unserer Haut, bei.

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T-Zone

Die T-Zone umfasst die Gesichtsmitte von der Stirn über die Nase zum Kinn. In diesen Partien sind vermehrt Talgdrüsen vorhanden. Die Haut ist deshalb oft fettiger, glänzt oder neigt zu Unreinheiten. Ist der Hautunterschied zwischen T-Zone und den Seitenpartien des Gesichts sehr ausgeprägt, spricht man von Mischhaut.

Talgdrüsen

Die Talgdrüsen in unserer Haut produzieren täglich etwa ein bis zwei Gramm Talg, der sich auf der Hautoberfläche verteilt. Dieser schützt die Haut vor Austrocknung, hält sie geschmeidig und bildet zusammen mit dem Schweiß den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Im Alter nimmt die Produktion der Talgdrüsen ab, die Haut wird trockener. Eine Überproduktion der Talgdrüsen ist dagegen oft die Ursache für Akne.


Letzte Änderung: 04.12.2012