Kleines Haut-Lexikon: O-R

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Schulter einer Frau.

Bildnachweis: © wdv / Mathias Stalter

Von A wie Anti-Aging bis Z wie Zellerneuerung – unser Glossar verrät Ihnen, was es mit den Begriffen rund um Ihre Haut auf sich hat.


Oberhaut

Die Oberhaut (Epidermis) ist die äußerste Schicht der Haut. Sie besteht überwiegend aus Hornzellen, den sogenannten Keratinozyten, die den Hornstoff produzieren, welcher unsere Haut wasserabweisend und fest macht. Auch die Melanozyten, die den Farbstoff Melanin produzieren und unsere Haut braun machen, befinden sich in der Epidermis.

Orangenhaut

siehe Cellulite

Frau joggt über eine Wiese mit hohem braunem Gras.

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ph-Wert

Der ph-Wert gibt an, wie sauer oder alkalisch eine wässrige Lösung ist. Säuren haben einen Wert zwischen 0 und 7, Laugen hingegen über 7. Alles, was Wasser enthält, hat einen ph-Wert. So auch unsere Haut, die zu etwa 80 Prozent aus Wasser besteht. Der Säureschutzmantel auf ihr enthält ebenfalls Wasser. Mit einem Wert von 5,5 ist er leicht sauer. „Haut-ph-neutrale“ Produkte mit einem ph-Wert von etwa 5,5 eignen sich besonders für die Hautpflege und -reinigung, denn sie erhalten den schützenden Säuremantel.

Radikale, freie

(Freie) Radikale sind besonders reaktionsfreudige und damit aggressive Moleküle, die unserem gesamten Körper schaden. Unsere Haut lassen sie vorzeitig altern und sie sind auch für die Entstehung von Hautkrebs mitverantwortlich. Freie Radikale werden unter anderem durch UV-Strahlung, durch Schadstoffe, aber auch durch Tabakrauch ausgelöst. Schutz für die Haut bieten sogenannte antioxidative Substanzen, auch Radikalfänger genannt, die die Übeltäter „abfangen“, bevor sie der Haut Schaden zufügen können. Wirksame Radikalfänger sind zum Beispiel Vitamin E und Vitamin C (siehe auch: Ernährung).


Letzte Änderung: 04.12.2012