Kleines Haut-Lexikon: H-L

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Schulter einer Frau.

Bildnachweis: © wdv / Mathias Stalter

Von A wie Anti-Aging bis Z wie Zellerneuerung – unser Glossar verrät Ihnen, was es mit den Begriffen rund um Ihre Haut auf sich hat.


Hautkrebs

Man unterscheidet zwischen der weißen und der schwarzen Variante. Der weiße Hautkrebs, der Fachbegriff lautet Basaliom, ist im Gegensatz zum schwarzen Hautkrebs, von Medizinern auch „malignes Melanom“ genannt, weniger aggressiv, denn er streut nicht. Für beide Hautkrebsarten ist die UV-Strahlung durch Sonne oder Solarien der wichtigste bekannte – und beeinflussbare – Risikofaktor. Die Früherkennung ist bei Hautkrebs besonders wichtig. Wird ein Melanom im Frühstadium diagnostiziert, liegt die Heilungschance bei bis zu 100 Prozent. Die Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs heißt Haut-Screening.

Ältere Frau untersucht die Haut an ihrer Schulter.

Hautkrebs erkennen

Die AOK zahlt das Screening ab 18.

Hauttyp

Unser Hauttyp ist veranlagungsbedingt. Von ihm hängt die Auswahl der Pflegeprodukte ab. In aller Regel wird zwischen normaler, trockener und fettiger Haut unterschieden. Aber auch im Hinblick auf den Sonnenschutz wird oft von einem Haut- oder auch Pigmentierungstyp gesprochen. Diese Unterscheidung orientiert sich am Eigenschutz der Haut vor der UV-Strahlung der Sonne.

Lederhaut

Die Lederhaut (auch Dermis genannt), liegt zwischen Oberhaut und Unterhaut. Sie ist etwa einen Millimeter dick, gut durchblutet und von Lymphbahnen und Bindegewebe durchzogen. Das gewährleistet eine optimale Versorgung der Haut mit Nährstoffen. Auch die Schweiß- und Talgdrüsen sowie die Haarwurzeln liegen in der Lederhaut.

Lichtschwiele

Die Lichtschwiele ist der natürliche UV-Schutz der Haut, der langsam entsteht, wenn die Haut der Sonne ausgesetzt ist. Die oberste Hautschicht verdickt sich, so dass die UV-Strahlen in den tieferen Hautschichten weniger Schaden anrichten können. Allerdings: Die Lichtschwiele bildet sich nur langsam – etwa nach zwei bis drei Wochen. Sie kann außerdem nur durch UV-B-Strahlung entstehen. Das Vorbräunen im Solarium, in dem vorwiegend UV-A-Strahlung zum Einsatz kommt, hilft also nicht, sondern schadet der Haut eher.


Letzte Änderung: 04.12.2012