Zahnfüllungen – welche Möglichkeiten gibt es?

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Lachende junge Frau.

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Trotz guter Zahnpflege bekommen die meisten Menschen irgendwann einmal Karies. Mit einer Füllung verschließt der Zahnarzt dann das Loch, das er bohren musste, um die Karies von den Zähnen zu entfernen. Es gibt harte und weiche Füllstoffen. Plastische Füllungen wie Amalgam und Kunststoff werden in weichem und formbarem Zustand in die Löcher eingebracht, wo sie dann erhärten. Einlagefüllungen, sogenannte Inlays, stellt der Zahntechniker dagegen nach einem Abdruckmodell der aufgebohrten Stelle aus Gold, Keramik oder Kunststoff her. Schließlich befestigt er die fertige Füllung im Loch.

Amalgam
Eines der bekanntesten Füllmaterialen ist das Amalgam. Zwar kam Amalgam aufgrund seines Quecksilberanteils immer wieder in Verruf, aber das Metall wird heute trotzdem weiterhin in Zahnarztpraxen verwendet. Gesundheitliche Schäden durch dieses Füllmaterial konnten bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden.
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Frau stützt den Kopf in die Hände und lacht.

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Gold-Inlay
Gold ist sehr gut verträglich. Es gilt als das vom Körper am besten akzeptierte Material. Außerdem ist kein Material so lange haltbar. Dennoch wird es heute seltener als früher verarbeitet. Der Grund ist die metallisch-glänzende Farbe.
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Keramik-Inlay
Als kosmetisch optimale Versorgung von Zahndefekten gilt das Keramik-Inlay. Denn es hat die Farbe eines Zahnes und wirkt wegen seiner besonderen Beschaffenheit sehr natürlich. Das Keramik-Inlay ist die ideale Füllung für Patienten, die ihre Zähne metallfrei restaurieren lassen möchten.
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Kunststoff-Füllung (Komposit)
Bei Komposit, umgangssprachlich auch Kunststoff-Füllung genannt, handelt es sich um einen Verbundwerkstoff. Es besteht aus Kunststoff und aus Keramik-, Glas- und Quarzteilchen.
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Der beste Zahnersatz ist kein Zahnersatz – das ist klar. Regelmäßige Vorsorge ist wichtig für den Erhalt Ihrer Zahngesundheit. Sie hilft Ihnen im Ernstfall sogar, bares Geld zu sparen. Und ist dann doch einmal Zahnersatz notwendig, zahlt die AOK Rheinland/Hamburg einen höheren Zuschuss (bis zu 30 Prozent mehr), wenn Sie in den letzten fünf bzw. zehn Jahren regelmäßig einen Zahnarzt zur Vorsorgeuntersuchung aufgesucht haben. Die AOK übernimmt Vorsorgeuntersuchungen zu 100 Prozent.

Auch die Versorgung mit plastischen Füllmaterialien wie etwa Amalgam oder Kunststoff im Frontzahnbereich leistet die AOK. Und sollten Sie sich für ein anderes Füllmaterial oder ein Inlay entscheiden, übernimmt die AOK den Betrag, der für eine normale plastische Füllung anfallen würde. Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihr Zahnarzt in diesen Fällen mit Ihnen vor Beginn der Behandlung eine schriftliche Vereinbarung trifft, der Sie entnehmen können, welche Kosten – nach Abzug des Anteils der AOK – auf Sie zukommen.

Letzte Änderung: 10.02.2016

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