Zahnfüllung: die Kunststoff-Füllung (Komposit)

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Patientin bekommt eine Zahnfüllung aus Kunststoff

Bildnachweis: © stock.adobe.com / salomonus_

Bei Komposit, umgangssprachlich auch Kunststofffüllung genannt, handelt es sich um einen Verbundwerkstoff. Es besteht aus Kunststoff und aus Keramik-, Glas- und Quarzteilchen. Der große Vorteil der Kunststofffüllung: Sie kann in verschiedenen Farbabstufungen hergestellt werden, sodass sie anschließend dem natürlichen Zahn sehr ähneln.

Komposite haben sich bewährt – nicht nur im Frontzahnbereich, sondern auch für kleinere bis mittelgroße Defekte im Seitenzahnbereich. Im sichtbaren Bereich gelten sie heute als Standardmaterial. Dort ist eine natürliche Zahnfarbe besonders wichtig. Die Füllung ist dann nahezu unsichtbar.

Gesicht einer lachenden Frau.

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Eigenanteil beim Zahnersatz minimieren

Vorteil: Kunststofffüllungen sind relativ lange haltbar. In der Regel halten sie bis zu zehn Jahre.
Nachteil: Beim Aushärten kann das Material schrumpfen. Wird die sogenannte Adhäsivtechnik jedoch korrekt angewendet, lassen sich Randspalten und Folgeschäden wie Karies gut vermeiden. Komposite sind vor allem für kleinere bis mittelgroße Füllungen geeignet. Bei großflächigen Defekten, die starkem Kaudruck ausgesetzt sind, sollte eine stabilere Versorgung – zum Beispiel ein Inlay oder eine Krone  – in Betracht gezogen werden.

Letzte Änderung: 04.09.2026

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