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Zahnfüllung: Die Kunststoff-Füllung (Komposit)

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Junges Mädchen mit Zahnspange lächelt.

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Bei Komposit, umgangssprachlich auch Kunststoff-Füllung genannt, handelt es sich um einen Verbundwerkstoff. Es besteht aus Kunststoff und aus Keramik-, Glas- und Quarzteilchen. Der große Vorteil der Kunststoff-Füllung: Sie kann in verschiedenen Farbabstufungen hergestellt werden, sodass sie anschließend dem natürlichen Zahn sehr ähneln.

Komposits haben sich bewährt, denn das optische Ergebnis ist einwandfrei. Daher eignet sich das Material vor allem für die Behandlung von Frontzähnen. Dort ist eine natürliche Zahnfarbe besonders wichtig. Die Füllung ist quasi unsichtbar.

Gesicht einer lachenden Frau.

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Vorteil: Kunststoff-Füllungen sind relativ lange haltbar. In der Regel halten sie bis zu zehn Jahre.
Nachteil: Beim Aushärten schrumpft das Material. Mit der richtigen Technik wird dies vermieden. Ansonsten können sich Randspalten und damit erneuter Nährboden für Karies bilden. Meist werden Komposite daher nur für kleine bis mittelgroße Löcher verwendet. Muss dagegen fast die gesamte Kaufläche durch eine Füllung ersetzt werden, sollte hierfür kein Kunststoff verwendet werden, da er dem Kaudruck und dem Abrieb auf Dauer nicht standhält. Hier kann zum Beispiel auf eine Krone zurückgegriffen werden.

Letzte Änderung: 10.02.2016