Zahnfüllung: das Gold-Inlay

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Illustration eines Gold-Inlays

Bildnachweis: © stock.adobe.com / Alex Mit

Gold ist sehr gut verträglich. Es gilt als das vom Körper am besten akzeptierte Material. Außerdem ist kein Material so beständig: Nach Expertenansicht halten Goldfüllungen bis zu 30 Jahre lang. Dennoch wird es heute seltener als früher verarbeitet. Der Grund ist die metallisch-glänzende Farbe. Gold-Inlays kommen daher meist nur im nicht sichtbaren Seiten- und Backenzahnbereich zum Einsatz.

Inlays aus Gold zählen zu den hochwertigeren Zahnersätzen. Auch größere Löcher können damit behandelt werden. Gold-Inlays sind besonders stabil, passgenau und langfristig zuverlässig.

Die Herstellung eines Gold-Inlays ist aufwendig und erfordert mehrere Behandlungstermine: Zuerst entfernt der Zahnarzt die Karies und bereitet den Zahn vor. Anschließend nimmt er einen Präzisionsabdruck oder scannt den Zahn digital. Daraus fertigt das zahntechnische Labor das Inlay. Bis es eingesetzt wird, schützt ein Provisorium den behandelten Zahn.

Ist das Inlay fertig, wird das Provisorium entfernt, das Goldstück angepasst und mit Spezialzement dauerhaft befestigt.

Gesicht einer lachenden Frau.

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Eigenanteil beim Zahnersatz minimieren

Vorteil: Gold ist extrem haltbar, sehr passgenau und biologisch gut verträglich.
Nachteil: Die auffällige Farbe schränkt den Einsatz ein. Außerdem sind Gold-Inlays  vergleichsweise kostenintensiv. Sie gehören nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen und müssen in der Regel privat bezahlt werden.

Letzte Änderung: 04.09.2026

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