Zahnfüllung: Das Gold-Inlay

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Lachende junge Frau.

Bildnachweis: © wdv / Oana Szekely

Gold ist sehr gut verträglich. Es gilt als das vom Körper am besten akzeptierte Material. Außerdem ist kein Material so beständig: Nach Expertenansicht halten Goldfüllungen bis zu 30 Jahre lang. Dennoch wird es heute seltener als früher verarbeitet. Der Grund ist die metallisch-glänzende Farbe. Deshalb werden oft nur Backenzähne damit ausgestattet.

Inlays aus Gold zählen zu den hochwertigeren Zahnersätzen. Auch größere Löcher können damit behandelt werden. Gold-Inlays sind aufgrund des sehr stabilen Materials und der hohen Passgenauigkeit besonders langlebig.

Die Herstellung eines Gold-Inlays ist allerdings aufwendig und nimmt mehrere Behandlungstermine in Anspruch: Zuerst muss der Zahnarzt die Karies entfernen und den kranken Zahn präparieren. Dann nimmt er einen Präzisionsabdruck, der als „Vorlage“ für das spätere Gold-Inlay dient. Nach den Vorgaben des Zahnarztes fertigt der Zahntechniker schließlich die hochkarätige Füllung.

Bis das Gold-Inlay aus dem Labor zurück ist, vergehen einige Tage. Während dieser Zeit wird der Zahn des Patienten zum Schutz mit einem Kunststoffprovisorium versorgt. Ist das Inlay schließlich fertig, wird das Provisorium entfernt, der Zahn für das Einsetzen vorbereitet, das Inlay geprüft, angepasst und dann mit einem Spezialzement unter gleichmäßigem Druck eingesetzt.

Frau mit Headset am Computer.

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Medizinische Hilfe am Telefon.

Vorteil: Gold ist ein sehr beständiges Material. Es hält bis zu 30 Jahre lang.
Nachteil: Die metallisch-glänzende Farbe des Gold-Inlays schränkt seine Einsatzmöglichkeit ein. Oft werden daher nur Backenzähne damit ausgestattet.

Letzte Änderung: 10.02.2016