Zahnfüllung: Das Keramik-Inlay

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Als kosmetisch optimale Versorgung von Zahndefekten gilt das Keramik-Inlay. Denn es hat die Farbe eines Zahnes und wirkt wegen seiner besonderen Beschaffenheit sehr natürlich. Das Keramik-Inlay eignet sich besonders für Patienten, die ihre Zähne metallfrei restaurieren lassen möchten. Zahntechnische Labore stellen heute per Computertechnik erstklassige Keramik-Inlays her, die sich in Form und Farbe dem Gebiss komplett angleichen.

Keramit-Inlays eignen sich besonders, um größere Löcher in den Seitenzähnen dauerhaft zu beseitigen. Das Material hält aber auch den großen Belastungen der Kauflächen stand. Die AOK Rheinland/Hamburg übernimmt für diese Füllvariante einen Teil der Kosten.

Ähnlich wie bei den Gold-Inlays ist die Prozedur der Keramik-Inlays aufwendiger als normale Füllungen. Der Zahnarzt wählt zunächst gemeinsam mit dem Patienten die ideale Farbe für das Inlay aus. Keramik-Inlays gehören zu den indirekten Füllungen. Dabei handelt es sich um „Einlagefüllungen“, die im Labor gefertigt werden, bevor der Zahnarzt sie in den Zahn einbringen kann. Für den Zahntechniker ist dabei höchste Sorgfalt geboten, wenn er das Modell erstellt, die Keramik formt und sie schließlich brennt, denn Keramik ist ein sensibles Material.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Vorteil: Keramik ist sehr stabil. Außerdem sind Keramik-Inlays absolut glatt und sehr gut gewebeverträglich. Eventuelle Allergien sind nicht zu befürchten.
Nachteil: Zwar hält Keramik ebenfalls sehr lange, an die lange Haltbarkeit von Gold-Inlays kommt es aber nicht heran.
Tipp: Bevor der Zahnarzt mit einer Behandlung beginnt, sollte man fragen, wie teuer das Ganze wird. Jeder Patient hat ein Recht auf einen kostenlosen Heil- und Kostenplan.

Letzte Änderung: 10.02.2016