Kleines Haut-Lexikon: B

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Von A wie Anti-Aging bis Z wie Zellerneuerung – unser Glossar verrät Ihnen, was es mit den Begriffen rund um Ihre Haut auf sich hat.


Barrierefunktion

Die Barrierefunktion der Haut verhindert zum einen, dass Bakterien, Erreger sowie Schadstoffe in unseren Körper gelangen und zum anderen, dass unsere Haut austrocknet. Die Barrierefunktion wird größtenteils von abgestorbenen Hornzellen an der äußersten Stelle der Oberhaut, der Hornschicht, übernommen. Zur Barrierefunktion trägt aber auch der sogenannte Säureschutzmantel bei, ein Wasser-Fett-Gemisch auf der Haut, das aus Schweiß und Talg besteht.

Hautkrebs erkennen

Die AOK zahlt das Screening ab 18.

Botox

Botox (Botulinumtoxin) ist ein Bakteriengift. Es verhindert, dass ein bestimmter Botenstoff aus den Nervenfasern freigesetzt wird und hemmt so die Signale auf Muskeln und Schweißdrüsen. In der Schönheitschirurgie spritzt der Arzt Botox in die Haut, um die Gesichtsmuskeln zu lähmen. Die Haut kann ohne Muskulatur keine Falten bilden und wirkt daher glatter. Den altersbedingten Prozess der Faltenbildung kann Botox jedoch nicht verhindern.

Blase

Eine Blase (der dermatologische Fachbegriff aus dem Lateinischen lautet „Bulla“) ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum, der sich über die Haut erhebt. Blasen sind meistens in der Oberhaut angesiedelt, können aber auch in der darunter liegenden Lederhaut auftreten. Sie entstehen vor allem durch mechanische Reize, wie zum Beispiel scheuernde Schuhe. Blasen sollten nicht aufgestochen werden. Besser ist es, die betroffene Stelle zu entlasten. So helfen zum Beispiel an den Füßen spezielle Blasenpflaster.


Letzte Änderung: 04.12.2012