Asthma – was sind die Symptome?

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Mund und Nase einer jungen Frau.

Bildnachweis: © wdv / Holger Blatterspiel

Plötzlich ist er da: der Asthmaanfall. Der Patient hustet, leidet unter Atemnot und gerät daraufhin nicht selten in Panik. Doch Asthma bronchiale weist noch weitere Symptome auf, die jedoch nicht alle gleichzeitig auftreten müssen. Ein erstes Anzeichen, das auf Asthma hindeutet, ist wiederkehrender Reizhusten, dessen Ursache sich nicht erklären lässt. Viele Patienten werden vor allem nachts von Hustenanfällen heimgesucht.

Doch woher kommt die plötzliche Atemnot? Sie rührt daher, dass die Bronchien verengt sind. Schwierigkeiten bereitet also das Ausatmen. Dabei ist oft ein pfeifendes, manchmal auch brummendes Geräusch zu hören, das Mediziner Giemen nennen. Ein Engegefühl im Brustkorb entsteht, ein beklemmendes Gefühl, das der Krankheit ihren Namen Asthma gab (griechisch für Beklemmung). Das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, löst Kurzatmigkeit sowie Angst und manchmal sogar Panik aus. Der Husten ist eine Reaktion des Körpers, um den überschüssigen Schleim auszuwerfen.

Junger Mann atmet mit geschlossenen Augen, im Hintergrund blauer Himmel.

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Verlauf eines Asthmaanfalls

Ein Asthmaanfall dauert in der Regel einige Minuten; Medikamente lassen die Symptome schnell wieder verschwinden. Doch es gibt auch schwere Fälle, in denen ein Anfall mehrere Stunden oder sogar Tage dauert. Einen solchen Notfall nennen Ärzte „Status asthmaticus“. Er ist neben der Atemnot durch Herzrasen und aufgrund des Sauerstoffmangels eine bläuliche Verfärbung der Haut sowie der Schleimhäute gekennzeichnet. Medikamente helfen nicht oder nur wenig; im schlimmsten Fall kann ein solcher Anfall zum Tod führen. Schlagen Medikamente nicht sofort an, sollten Betroffene daher so schnell wie möglich eine Klinik aufsuchen.

Patienten, die als Kind an allergischem Asthma erkranken, haben häufig mit zunehmendem Alter weniger Anfälle. Umgekehrt kann eine anfangs leichte Form von Asthma später in eine schwere Form übergehen. Patienten, die ihre Krankheit durch Medikamente unter Kontrolle halten, sind häufig lange beschwerdefrei.

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Letzte Änderung: 07.07.2016