Leben mit Arthrose: Tipps für den Alltag

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Heilbar ist die Volkskrankheit Arthrose bislang nicht. Aber sie kann behandelt werden. Und mit einem bewussten Verhalten können Betroffene viel dafür tun, den Gelenkverschleiß aufzuhalten.

Arthrose ist therapierbar. Welche Therapien bei einer Arthrose-Erkrankung sinnvoll sind, wird der Arzt im Einzelfall entscheiden. Die Bandbreite an Behandlungsmöglichkeiten ist sehr groß. Zunächst sollten die sogenannten konservativen Therapiemöglichkeiten wie Physiotherapie, Massagen und Bäder, Elektrotherapie oder medikamentöse Behandlung ausgeschöpft werden. Ein operativer Eingriff oder sogar der Einsatz eines künstlichen Gelenks sollten dabei erst dann erwogen werden, wenn die konservativen Maßnahmen nicht ausreichend erfolgreich sind.

Frau mit Headset am Computer.

AOK-Clarimedis

Medizinische Hilfe am Telefon.

Außerdem beeinflussen in erheblichem Maße, neben der ärztlichen Therapie, auch die Lebensgewohnheiten des Erkrankten den Verlauf einer Arthrose. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Betroffene über die Verschleißerkrankung gut Bescheid wissen und ihr alltägliches Verhalten anpassen.

Die wichtigsten Tipps im Überblick

  • Bauen Sie Übergewicht ab! Unnötige Pfunde überlasten die Gelenke und das beschleunigt den Verschleiß.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig! Setzen Sie dabei auf gelenkschonende Sportarten wie Radfahren, Schwimmen, Gymnastik oder Nordic-Walking. Solche Bewegungen tun den Gelenken gut und halten Knorpelschäden auf. Sport sorgt außerdem für Muskeln – und diese stützen wiederum die Gelenke.
  • Im fortgeschrittenen Stadium können verschiedene orthopädische Hilfen wie ein Handstock oder ein Schuhhöhenausgleich hilfreich sein.
  • Müssen es wirklich hohe Absätze sein? Ihren Gelenken zuliebe sollten Sie auf High Heels verzichten.
  • Vermeiden Sie wenn möglich langes Stehen und schweres Tragen!

Letzte Änderung: 03.11.2015