Ayurveda – die Wissenschaft vom Leben

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Eine Frau bekommt eine Rückenmassage.

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Ayurveda ist eine traditionelle indische Heillehre, deren Ansatz auf der Ganzheitlichkeit beruht. Demnach werden Körper und Seele zusammen mit den Charaktereigenschaften als Einheit betrachtet. Bis zu mehr als 5000 Jahre lassen sich die Ursprünge von Ayurveda, der „Wissenschaft vom Leben“ (ayus = Leben, veda = vollständiges Wissen), zurückverfolgen.

Einer der wichtigsten Grundsätze der ayurvedischen Philosophie lautet, dass man – frei interpretiert – selbst sein bester Arzt ist. Basis der Heilmethode ist eine gesundheitsbewusste Lebensweise, eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, körperlicher und geistiger Betätigung sowie Entspannung.

Ayurveda hat in den vergangenen Jahren auch im Westen an Beliebtheit gewonnen. Denn seit einiger Zeit hat sich bei uns die Auffassung von „wenn ich krank werde, nehme ich halt ein Medikament“ zu „ich tue alles, um meine Gesundheit zu bewahren“ gewandelt.

Gerät die Gesundheit eines nach ayurvedischem Prinzip lebenden Menschen aus dem Gleichgewicht, ist ein ayurvedischer Arzt gefragt. Nach seiner Diagnose verordnet er in der Regel neben einer ayurvedischen Medizin und einer speziellen Diät auch eine bestimmte Tagesroutine, um den Körper und damit die Gesundheit wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Ayurvedische Diagnose- und Therapieverfahren sind allerdings nicht nur im Westen, sondern selbst in Indien sehr umstritten. In Deutschland kommt ein weiteres Problem hinzu. Der Begriff Ayurveda ist hier nicht geschützt – Scharlatanen, die mit einem Trend schnelles Geld machen wollen, ist damit Tür und Tor geöffnet.

Das Grundprinzip der ganzheitlich gesunden Lebensweise sowie einige Ayurveda-Anwendungen lohnen dennoch einen genaueren Blick. Wir haben das Wichtigste für Sie zusammengetragen.

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Ayurveda – Das tut gut

Letzte Änderung: 09.09.2014