Starthilfe für Sauna-Anfänger

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Paar schwitzt in der Sauna.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Sie können es kaum erwarten, in der nächsten Sauna ordentlich ins Schwitzen zu kommen? Einen Moment noch! Vor dem ersten Saunagang sollten Sie sich unbedingt das kleine ABC des Saunierens aneignen. Wir fassen zusammen, was Sie wissen müssen.

Biosauna

Eine immer beliebter werdende Alternative zur Finnischen Sauna ist die Biosauna. In ihr herrschen geringere Temperaturen von bis zu 60 Grad Celsius während die Luftfeuchtigkeit mit bis zu 55 Prozent höher liegt. Das empfinden viele Besucher als angenehmer.

Saunagang

Ein Saunabesuch besteht normalerweise aus mehreren Saunagängen. Jeder Gang sollte die Dauer von 15 Minuten nicht überschreiten, drei Saunagänge sind das Maximum. Ausnahme: Anfänger machen nur einen Saunagang, der zwischen acht und zwölf Minuten dauern sollte.

Aufguss

Für viele Saunagänger ist der Aufguss der Höhepunkt des gemeinsamen Schwitzens: Die bis zu 100 Grad Celsius heißen Steine des Saunaofens werden mit Wasser begossen. Der so entstehende Wasserdampf erhöht kurzzeitig die Luftfeuchtigkeit im Raum und verstärkt das Hitzeerleben der Gäste.

Fußbad

Vor und nach dem Saunabesuch ist ein warmes Fußbad empfehlenswert: Vorher, da Sie mit kalten Füßen schwerer ins Schwitzen kommen. Nach der Sauna hilft dagegen das Fußbad bei der Abkühlung.

Ruhepause

Legen Sie bei Ihrem Saunabesuch zwischen den einzelnen Saunagängen Ruhepausen ein, um ihren Kreislauf nicht zu überlasten. Dazu verlassen Sie das Schwitzbad am besten für 30 bis 45 Minuten und kühlen sich draußen langsam ab.

Trinken

Bis zu 400 Gramm Schweiß verlieren wir bei einem Saunagang – Flüssigkeit, die der Körper braucht. Nehmen Sie vor und nach dem Saunieren also ausreichend Wasser zu sich!

Kleiner Sauna-Knigge


Frau joggt über eine Wiese mit hohem braunem Gras.

„Lebe Balance“

Das AOK-Angebot für Ihr inneres Gleichgewicht.

Letzte Änderung: 27.09.2018