Sport im Herbst – wie gesund ist das?

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Junger Mann in Sportkleidung mit Strickmütze joggt über eine Wiese mit Bäumen im Hintergrund.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Die Sonne blinzelt durch die kahlen Äste, unter den Füßen knistert goldenes Laub – so schön kann Bewegung an der frischen Luft im Herbst sein.

Doch wenn es abends früh dunkel wird und sich die Temperatur Richtung Gefrierpunkt bewegt, fällt es schwer, die warme Wohnung zu verlassen und auch bei Schmuddelwetter zu trainieren. Keine Lust, außerdem sei Sport bei Kälte viel zu gefährlich, heißt es dann. Aber stimmt das überhaupt oder ist das nur eine faule Ausrede?

Mit Sport die trübe Herbststimmung bekämpfen

„Gesundheitlich gibt es keinerlei Bedenken“, weiß Dr. Helge Knigge vom Institut für Bewegungs- und Neurowissenschaft der Deutschen Sporthochschule Köln. „Ganz im Gegenteil: Sport an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und beugt Krankheiten vor.“ Egal ob Joggen, Fahrradfahren oder Nordic Walking – Bewegung ist ein hervorragendes Mittel gegen trübe Herbststimmung und perfekt, um Stress abzubauen.

Gruppe in einem Fitnessstudio macht Übungen mit Theraband.

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Damit es aber nicht bei einem guten Vorsatz oder lediglich zwei bis drei Sport-Einheiten bleibt, muss die Motivation stimmen. Dafür sollte sich der Sportler ein Ziel setzen: zum Beispiel Abnehmen oder eine bestimmte Zeit oder Distanz schaffen. Auch ein fester Termin (Verabredung mit Freunden, Teilnahme an einem Lauftreff), Musik und Abwechslung (verschiedene Sportarten oder unterschiedliche Strecken / Distanzen) helfen beim Durchhalten.

Sportarten für Herbst und Winter

Letzte Änderung: 02.09.2014