Notfallset für Sportverletzungen

Sportverletzungen vorbeugen

Jeder Sportler – egal, ob Einsteiger oder Profi – kann selbst sein Verletzungsrisiko deutlich senken. Die 10 vigo-Online-Tipps helfen Ihnen dabei, Sportverletzungen vorzubeugen.

Suchen Sie sich die passende Sportart aus: Eigene Vorlieben, aktueller Fitnesszustand und Alter sind bei der Auswahl unbedingt zu beachten.

Wärmen Sie sich der Sportart entsprechend auf (laufen, dehnen usw.) – dadurch werden unter anderem Muskeln, Bänder, Sehnen und der Kreislauf auf die anstehende Belastung vorbereitet.

Verhalten Sie sich Ihrem Leistungsniveau entsprechend und überanstrengen Sie sich nicht. Die Belastung also so wählen, dass sie dem Körper gut tut und nicht schadet. Merksatz: Fordere Dich, aber überfordere Dich nicht.

Die Ausrüstung muss stimmen. Dabei ist der passende Schuh besonders wichtig, denn jede Sportart belastet die Füße anders. Bei Sportgeräten sind Materialien wichtig, die Belastungen reduzieren und die Gelenke schonen (Beispiel: Schläger und Bespannung beim Tennis).

Sport ist zwar wichtig, sollte aber nicht als notwendiges Übel empfunden werden. Das wäre der vollkommen falsche psychologische Ansatz, denn ein gezwungener Körper ist eher verletzungsanfällig.

Gönnen Sie Ihrem Körper Ruhezeiten. Sprich: Während der Trainingseinheit Pausen einlegen, aber auch zwischen den Einheiten an die Regeneration (Schlaf, Flüssigkeit, Ernährung) achten. Außerdem ist es wichtig, nicht verletzt oder krank zu trainieren und bei Schmerzen sofort aufzuhören.

Das optimale Trainingsgelände ist wichtig. Beispiel: Als Anfänger nur dort joggen, wo es eben ist, also nicht auf einem Waldweg, wo alle paar Meter eine Wurzel aus dem Boden ragt.

Ein sportmedizinischer Check ist sinnvoll, wenn Sie lange keinen Sport getrieben haben, übergewichtig sind oder Vorerkrankungen haben. Der Arzt untersucht unter anderem Herz, Lunge, Blut und den Bewegungsapparat. Er kann Ihnen auch bei der Wahl der geeigneten Sportart helfen.

Achten Sie auf die notwendige Schutzausrüstung. Einige Sportarten wie Rad- und Skifahren sowie Inline-Skating erfordern unbedingt einen Helm sowie Knie- oder Ellenbogenschoner.

Bei manchen Sportarten ist zu Beginn ein Einsteigerkurs zu empfehlen, damit sich falsche Bewegungsabläufe nicht einschleifen (Yoga, Tennis) oder um eventuelle Gefahren kennenzulernen (Klettern, Skifahren).

Richtig dosiert verbessert Sport die Gesundheit, ist aber auch nicht ganz risikoarm. Sobald sich Menschen bewegen, besteht die Gefahr einer Verletzung. Das darf aber kein Grund sein – frei nach dem Motto „Sport ist Mord“ –, auf körperliche Bewegung zu verzichten. Denn der gesundheitliche Nutzen sollte immer im Vordergrund stehen und nicht die Tatsache, dass man sich womöglich eine Zerrung, Prellung oder einen Bänderriss zuziehen könnte. Das kann Ihnen auch passieren, wenn Sie einem Bus hinterherlaufen.

Laufen – richtig aufwärmen

Vier Dehnübungen zum Mitmachen. Daniel Harzbecker, Sportwissenschaftler und Lauftrainer aus Erkrath, demonstriert Ihnen in diesem Clip vier elementare Dehnübungen, die eine optimale Vorbereitung für euer Lauftraining darstellen.

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Sportarten-Check: Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?

Letzte Änderung: 14.03.2017



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