Burnout – Ursachen und Symptome

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Frau sitzt am Schreibtisch und massiert sich die Schläfen.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Hauptmerkmal des Burnout-Syndroms ist eine anhaltende Erschöpfung. Auch innere Leere und Niedergeschlagenheit, möglicherweise begleitet von körperlichen Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen, gehören zu den Symptomen. Die Ursachen sind bei jedem anders. Doch jeder, den die Last seiner Aufgaben zu erdrücken droht, läuft Gefahr, an einem Burnout zu erkranken. Dabei sind Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl weniger gefährdet als andere.

Symptome

Müde, erschöpft, antriebslos – mit diesen und ähnlichen Worten beschreiben Betroffene die belastenden Symptome ihres Burnouts. Fakt ist: Chronische körperliche und seelische Erschöpfung ist das Hauptmerkmal dieses Syndroms. Die Patienten fühlen sich sprichwörtlich ausgebrannt. Und vom englischen Wort dafür „burn out“ (ausbrennen) leitet sich auch der Name der Krankheit ab. Häufig geht der Erschöpfung eine längere Phase der Überarbeitung und Überanstrengung voraus. Die Betroffenen fühlen sich mit ihren Aufgaben überfordert. Meist wollen sie sich das nicht eingestehen und zehren so lange von ihren Kräften, bis sie damit am Ende sind.

Nun sind dauerhafte Erschöpfung und Antriebslosigkeit auch Anzeichen für eine Depression. Weitere Symptome des Burnout-Syndroms wie innere Leere und Niedergeschlagenheit können ebenfalls zu einer depressiven Erkrankung gehören. Da dem Burnout aber ein Alleinstellungsmerkmal fehlt, ist er schwer zu diagnostizieren. Der Gang zu einem Facharzt ist also unverzichtbar. Allein dieser kann die Symptome richtig deuten und ein Burnout von einer Depression unterscheiden.

Frau liegt in einer Hängematte.

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Ursachen

Für eine erfolgreiche Behandlung eines Burnouts gilt es zunächst, die Ursachen dafür zu ergründen. In vielen Fällen ist eine hohe Belastung im Beruf und damit eine Überforderung verantwortlich für die Erkrankung. Doch die Überlastung kann ebenso im privaten Umfeld liegen oder sie entsteht aus beiden Bereichen heraus.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Persönlichkeit: Menschen mit einem guten Selbstwertgefühl sind weniger abhängig von der Meinung und Anerkennung anderer. Sie können besser „Nein“ sagen und bürden sich nicht jede Aufgabe auf. Damit sind sie weniger Burnout-gefährdet. Allerdings ist es individuell sehr unterschiedlich, was als Stress empfunden wird. Prinzipiell kann ein Burnout jeden treffen: Den Manager aus der Führungsebene ebenso wie die Hausfrau von nebenan.


Letzte Änderung: 13.03.2017

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