Schilddrüsenunterfunktion – zu wenige Hormone

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Ärztin untersucht die Schilddrüse einer Frau mit Ultraschall.

Bildnachweis: © istockphoto.com / AlexRaths

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bildet der Körper zu wenige Schilddrüsenhormone. Frauen sind häufiger davon betroffen als Männer. Heilbar ist eine Schilddrüsenunterfunktion nicht. Tabletten ersetzen die fehlenden Hormone jedoch, sodass Sie gut mit dieser Erkrankung leben können.

Ursachen

Eine Entzündung der Schilddrüse ist häufig der Grund für eine Unterfunktion. Meist handelt es sich dabei um die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis. In seltenen Fällen liegt die Ursache der Unterfunktion in einer Fehlfunktion bestimmter Hirnregionen. Eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion ist ebenfalls sehr selten.

Symptome

Falls Sie unter Müdigkeit und Konzentrationsschwäche sowie depressiver Stimmung leiden, können das einige der zahlreichen Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sein. Sie sind jedoch individuell verschieden. Auch Verstopfung oder eine Gewichtszunahme sind mögliche Folgen einer Unterfunktion, ebenso wie Zyklusstörungen bei Frauen. Wenn Sie zum Beispiel kälteempfindlich sind und unter trockener Haut und sprödem Haar leiden, sind auch dies eventuell Anzeichen für eine Unterfunktion Ihrer Schilddrüse. Es ist ebenfalls möglich, dass Ihr Gesicht geschwollen ist und Ihre Stimme heiser klingt.

Diagnose

Für die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion untersucht der Arzt, ob das Blut genügend oder zu wenige Schilddrüsenhormone enthält. Gegebenenfalls bestimmt er per Ultraschall (Sonografie) die Form und Größe der Schilddrüse.

Frau sitzt in der Küche und telefoniert.

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Behandlung

Um eine Schilddrüsenunterfunktion zu behandeln, verschreibt der Arzt Ihnen Medikamente, die das künstlich hergestellte Hormon Levothyroxin enthalten. Das bekämpft die Symptome der Erkrankung.


Jodbilanz im Lot

Damit die Schilddrüse gesund bleibt, sollte ein Erwachsener täglich 180 bis 200 Mikrogramm Jod zu sich nehmen. Das ist gar nicht schwer.

Letzte Änderung: 13.01.2020

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