Pflegefall – was nun?

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Frau hält eine pflegebedürftige ältere Dame im Arm.

Bildnachweis: © wdv / Olaf G. Hermann

Der Ernstfall tritt oft plötzlich ein: Nach einem Unfall, einem Schlaganfall oder einer schweren Krankheit kann sich ein Familienmitglied nicht mehr selbst versorgen. Angehörige stehen dann vor einer wichtigen Frage: häusliche Pflege oder Pflegeheim?

Wird ein Familienmitglied zum Pflegefall, möchten viele Angehörige seine Betreuung lieber selbst übernehmen. Und auch die Betroffenen wünschen sich meist, zu Hause und durch vertraute Menschen umsorgt zu werden. Doch nicht in jedem Fall ist die häusliche Pflege möglich oder die ideale Lösung.

Alternativen zur häuslichen Pflege sind teilstationäre oder vollstationäre Pflegeangebote. Wichtig ist: Die Entscheidung muss immer für den Einzelfall getroffen werden und hängt sowohl vom gesundheitlichen Zustand des Pflegebedürftigen als auch von den Lebensbedingungen der Angehörigen ab.

Frau hält eine pflegebedürftige ältere Dame im Arm.

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Bei der Entscheidung, ob Sie zuhause pflegen möchten bzw. können, sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Ist es mir möglich, meinen Familienalltag auf einen familiären Pflegefall einzustellen? Welche organisatorischen und finanziellen Konsequenzen sind damit verbunden?
  • Bin ich körperlich und seelisch dazu in der Lage, meinen Angehörigen selbst zu pflegen?
  • Mit welchem Pflegeaufwand ist überhaupt zu rechnen?
  • Bekomme ich von meinem Partner / von meiner Familie ausreichend Unterstützung?
  • Und schaffen wir es alleine in der Familie, den Angehörigen zu pflegen oder brauchen wir professionelle Hilfe, zum Beispiel durch einen ambulanten Pflegedienst?

Wir helfen Ihnen: Die AOK-Pflegehotline

Auch wenn die Zeit drängt: Überstürzen Sie Ihre Entscheidung nicht. Überlegen Sie sich in Ruhe, was für den Pflegebedürftigen – aber auch für Sie und Ihre Familie –das Beste ist. Und lassen Sie sich dabei unbedingt beraten.

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Letzte Änderung: 28.11.2018