Tipps für die Ernährung bei Neurodermitis

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Foto: Reis wird in einen Kochtopf geschüttet

Neurodermitis wird nicht direkt durch falsche Ernährung ausgelöst, aber das Essen hat erfahrungsgemäß Einfluss auf den Verlauf der Krankheit. Manchmal bessert sich die Krankheit schon durch eine Ernährungsumstellung.

    Pauschale Empfehlungen gibt es nicht. Fakt ist aber, dass etwa ein Drittel der betroffenen Kinder an einer Lebensmittelallergie leidet. Dies sollte nie nur eine Vermutung bleiben sondern von einem Arzt festgestellt werden. Beachten Sie, dass eine unkontrollierte Diät zu Mangelerscheinungen führen kann. Ein Ernährungstagebuch hilft Ihnen herauszufinden, welche Lebensmittel die Ausschläge verschlimmern.

    Frau mit Headset am Computer.

    AOK-Clarimedis

    Medizinische Hilfe am Telefon.

    Folgende Tipps sollten Neurodermitiker beachten:

    • Fertiggerichte enthalten oft viele Zusatzstoffe, die Kinder und Erwachsene mit Neurodermitis schlecht vertragen. Verzichten Sie wenn möglich auf solche Gerichte.
    • Zitrusfrüchte, scharfe Gewürze und Alkohol verstärken die Durchblutung in der Haut und können die Beschwerden verschlimmern. Lassen Sie sie im Zweifelsfall weg.
    • Kinder mit Neurodermitis, die eine allergische Reaktion auf Nahrungsmittel aufweisen, reagieren häufig auf Kuhmilch, Nüsse, Fisch, oder Hühnereier.. Insbesondere Milchprodukte sollten Sie aber nicht auf eigene Faust weglassen. Führen Sie ein Ernährungstagebuch oder machen Sie beim Arzt einen Allergietest, um herauszufinden, was Sie nicht vertragen.
    • Obst und Gemüse sind gekocht oder geschält häufig besser verträglich als roh.
    • Lassen Sie sich von einer Ernährungsberaterin unterstützen, insbesondere, wenn Sie Kuhmilchprodukte meiden müssen. So verhindern Sie Mangelerscheinungen.

    Zehn Fakten über Neurodermitis

    Letzte Änderung: 03.11.2015