Kein Schwung mehr in der Hüfte?

ArtikelLesezeit: 2:00 min.
Paar im mittleren Alter tanzt lachen durch einen Saal.

Bildnachweis: © wdv / Frank Blümler

Nicht nur beim Tanzen sorgt sie für Beweglichkeit – die Hüfte. Leider bereitet sie vielen Menschen früher oder später Beschwerden. Der häufigste Grund: Gelenkverschleiß.

Wie entsteht Hüftarthrose?

Hüftgelenksarthrose, der Fachbegriff lautet Coxarthrose, wird in den meisten Fällen durch belastungsbedingten Verschleiß verursacht. Die Folge: Die elastische Knorpelschicht, die das gesunde Hüftgelenk, den Hüftkopf und die Hüftpfanne überzieht, wird beschädigt. So reiben im schlimmsten Fall bei jeder Bewegung die Knochen ohne Puffer direkt aufeinander – und das verursacht Schmerzen.

Die durch Verschleiß bedingte oder auch primäre Hüftgelenksarthrose tritt vor allem im Alter auf, etwa ab dem 55. Lebensjahr. Es gibt aber noch andere Ursachen, die zu einer Coxarthrose führen können bzw. durch die sie begünstigt werden. Zu diesen zählen etwa angeborene Fehlstellungen wie die Hüftdysplasie, Verletzungen oder Rheuma. Eine Coxarthrose kann daher auch jüngere Menschen treffen.

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Coxarthrose – die Symptome

Während sich eine Arthrose in fortgeschrittenem Stadium schmerzhaft bemerkbar macht, bleibt sie ganz am Anfang meist unentdeckt. Grund dafür ist, dass der Betroffene die Knorpelschäden noch nicht spüren kann. Die ersten Anzeichen für eine Hüftgelenksarthrose sind:

  • Leistenschmerzen, die manchmal auch in den Oberschenkel bis zum Knie ausstrahlen
  • Bewegungseinschränkung, vor allem bei Drehbewegungen oder etwa beim Schneidersitz
  • Morgendliche Anlaufschmerzen sowie Belastungsschmerzen

Was tun bei Hüftgelenksarthrose?

Arthrose ist zwar nicht heilbar, aber therapierbar. Je früher die Ursache für Hüftbeschwerden erkannt wird, desto schneller und besser kann sie bekämpft werden. Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und in welchen Fällen sogar ein künstliches Hüftgelenk notwendig ist, erfahren Sie in unseren
Videobeiträgen. Lesen Sie außerdem mehr über die Risikofaktoren, die Gelenkverschleiß begünstigen.


Letzte Änderung: 12.03.2013