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Bandscheibenvorfall – Diagnose

ArtikelLesezeit: 1:00 min.
Ärztin sitzt am Schreibtisch und spricht mit einem Paar.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Georg Hermann

Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule oder doch „nur“ ein Hexenschuss? Ein Facharzt hat verschiedene Möglichkeiten, die Diagnose Bandscheibenvorfall zu stellen. Lesen Sie, welche das sind.

Expertenbild

Die Expertin zum Thema

Dr. Birgit Plifke

Fachärztin für Orthopädie und Chirurgie
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Diagnose

Ein Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule zeigt in den meisten Fällen typische Beschwerden: Die Schmerzen können bis in die Beine und Füße ausstrahlen. In einem Anamnese-Gespräch geben diese Symptome dem Arzt bereits erste Hinweise auf einen vorliegenden Bandscheibenvorfall. Neurologische Untersuchungen helfen dem Arzt, den betroffenen Abschnitt der Wirbelsäule einzugrenzen. Bei schweren Befunden oder wenn eine Operation im Raum steht, liefert die Magnetresonanztomographie (MRT) mehr Klarheit.

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Magnetresonanztomographie (MRT)

Das MRT macht alle Teile der Wirbelsäule sichtbar – auch die Bandscheiben, Muskeln und Weichteile. Deshalb ist es die genaueste Methode, um die Diagnose Bandscheibenvorfall zu überprüfen. Der Arzt erkennt, wo sich der Bandscheibenvorfall befindet, in welche Richtung er ausgetreten ist und ob er eventuell auf Nerven oder Nervenwurzeln drückt.


Letzte Änderung: 25.08.2020