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COPD: Tipps für Betroffene

ArtikelLesezeit: 1:30 min.
Älteres Paar macht Dehnungsübungen für die Halsmuskulatur im Freien.

Bildnachweis: © wdv / Olaf Hermann

Sie können selbst viel dafür tun, um gut mit COPD zu leben. Setzen Sie sich daher aktiv mit Ihrer Erkrankung auseinander. Nur so lernen Sie, wie sie eine Verschlechterung vermeiden. Das lohnt sich.

Expertenbild

Die Expertin zum Thema

Dr. Sabine Forsch

Fachärztin für Innere Medizin
ServiceCenter AOK-Clarimedis

Studien zeigen: aktive und gut informierte Patienten stärken ihre Kompetenz und Eigenverantwortlichkeit. Dadurch erhöhen sie sowohl ihre Lebensqualität als auch die Lebenserwartung.

Tipp 1: Rauchstopp

Damit Ihre Lunge nicht weiter geschädigt wird, sollten Sie sofort mit dem Rauchen aufhören. Sind andere Faktoren die Ursache für die Erkrankung, etwa Schadstoffbelastung am Arbeitsplatz, dann vermeiden Sie diese konsequent.

Tipp 2: Nutzen Sie Behandlungsprogramme

Bereits kurz nach der Diagnose wird der Patient über mögliche Therapiemaßnahmen und Behandlungsprogramme, wie AOK-Curaplan COPD aufgeklärt. In den Programmen lernen die Betroffenen, wie sie ihren Alltag mit COPD organisieren können. Neben allgemeinen Informationen zum Krankheitsbild erfahren sie wichtiges über die Wirkung und Dosierung von Medikamenten, sie lernen sich zu beobachten und bekommen nützliche Tipps zum Vorgehen bei Atemnot.

Tipp 3: Machen Sie Lungensport

Bewegung hat positiven Einfluss auf die Lebensqualität. Bundesweit bieten Sportvereine und Reha-Einrichtungen Lungensport an. Dort werden durch gezielte gymnastische Übungen Muskulatur, Kondition und Belastbarkeit trainiert. Das verbessert langfristig die Lungenfunktion und stärkt die Atemmuskulatur.

Junge Frau steht einatmend vor einer gekachelten Wand.

AOK-Curaplan COPD

Behandlungsprogramm für COPD-Patienten.

Tipp 4: Bleiben Sie aktiv im Alltag

Treppensteigen, Fahrrad fahren, Spazieren gehen: Jede Bewegung, die Sie zusätzlich im Alltag einbringen, stärkt die körperliche Leistungsfähigkeit. Denn von jeder Aktivität profitieren Herz und Kreislauf ebenso wie Ihre Lunge.

Tipp 5: Lernen Sie Atemtechniken

Bei COPD ist die Atmung oft eingeschränkt. Gezielte Atemübungen helfen, wieder besser Luft zu bekommen. Eignen Sie sich zudem atemerleichternde Körperhaltungen sowie Hustentechniken an, um schonender abzuhusten.

Tipp 6: Achten Sie auf eine gesunde Ernährung

COPD-Patienten verlieren oft Gewicht, weil sie durch die vermehrte Atemarbeit mehr Energie brauchen. Die eingeschränkte Beweglichkeit führt zudem zum Muskelabbau und Gewichtsverlust. Aber auch Übergewicht erschwert das Atmen. Betroffene sollten deshalb immer ihr Gewicht kontrollieren. Eine gesunde, ausgewogene Vollwertkost unterstützt Ihr Gewichtsmanagement. Setzen Sie auf reichlich Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Fisch und mageres Fleisch, damit Sie optimal mit Vitaminen, Nährstoffen und Energie versorgt sind.


Letzte Änderung: 05.02.2021