Ausdauersport gegen Frühjahrsmüdigkeit – die richtige Ausrüstung

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Gruppe von jungen Menschen beim Nordic Walking über eine Wiese, Ansicht von hinten.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Ausdauersport eignet sich hervorragend, um Frühjahrsmüdigkeit zu bekämpfen: Er stärkt das Immunsystem und kurbelt die Produktion des Glückshormons Serotonin an. Damit Sie aber richtig Freude am Sport haben, sollten Sie darauf achten, dass Sie das geeignete Equipment verwenden. vigo online verrät Ihnen, worauf es ankommt.

Nordic Walking

Nordic Walking ist der perfekte Einstieg in den Ausdauersport – effektiv und dabei gelenkschonend. Sie brauchen:

  • Stöcke
    Stöcke aus Carbon und Graphit vibrieren weniger als solche aus Aluminium. Besonders wichtig ist die Stockgröße: Stellen Sie sich gerade hin und halten Sie die Arme im 90-Grad-Winkel. Der Griff des Stocks sollte etwa fünf Zentimeter unter den Händen liegen.
  • Schuhe
    Der perfekte Schuh ist stabil und leicht. Vor dem großen Zeh sollte ein Fingerbreit Platz sein. Joggingschuhe kommen für das Nordic Walking nicht in Frage, da der Fuß beim Walken anders belastet wird: Ihre Schuhe brauchen weniger Dämpfung, dafür aber eine größere Stützwirkung als Joggingschuhe.

Joggen

Laufen macht fit und den Kopf frei. Weiteres Plus: Sie brauchen keine umfangreiche Ausrüstung, um loslegen zu können:

  • Laufschuhe
    Der Schuh sollte die natürliche Laufbewegung nicht verändern und darf den Fuß nicht einzwängen. Vor den Zehen bietet er einen Daumenbreit Platz. Nach jeweils 800 bis 1000 Kilometern sollte man sich ein neues Paar Joggingschuhe zulegen.
Junges Paar fährt mit Fahrradhelmen auf Rädern durch die Stadt.

Mit dem Rad zur Arbeit

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Inlineskaten

Inlineskaten macht am meisten Spaß, wenn das Wetter schön ist. Zur Ausrüstung gehören:

  • Inlineskates
    Die richtige Größe macht’s: Sind Inlineskates zu klein, können sie Krämpfe verursachen. Sind sie zu groß, fehlt der Halt und es drohen Gelenkverletzungen. Auf die Größe kommt es auch bei den Rollen an: Wer lange Strecken fährt, greift zu den größeren Modellen. Für Kurzstrecken sind kleinere Rollen besser geeignet. Die Rollenhärte ist abhängig vom Untergrund: Für rauen, harten Untergrund wie Asphalt wählen Sie eher weiche Rollen. Auf Holzrampen skatet es sich dagegen mit harten Rollen besser.
  • Helm und Protektoren
    Beim Inlineskaten ist das Verletzungsrisiko höher als beim Nordic Walking oder beim Joggen. Gehen Sie deshalb immer gut geschützt auf die Piste. Zur Grundausrüstung gehören ein Helm sowie Schoner für Knie, Ellenbogen und Handgelenke.

Letzte Änderung: 11.10.2019