Verhütungspflaster

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Das Hormonpflaster klebt sich die Frau selbst drei Wochen lang alle sieben Tage aufs Neue an eine unauffällige Stelle am Bauch, Oberarm oder auf den Po. Danach folgt eine Pause, in der für gewöhnlich die Regel kommt. Im Pflaster sind die Hormone Östrogen und Gestagen gespeichert, die über die Haut direkt ins Blut abgegeben werden.

Das Prinzip: Hormonpflaster bieten doppelten Schutz. Die Hormone verhindern den Eisprung und bewirken zusätzlich eine Verdickung des Muttermundschleims, der den Spermien den Weg in die Gebärmutter versperrt. Durch seine seltene und einfache Anwendung ist das Hormonpflaster besonders für Frauen geeignet, die Magen-Darm-Probleme haben, viel reisen oder im Schichtdienst arbeiten. Während der Stillzeit sollte es jedoch nicht angewendet werden. Auch ist es für Frauen mit einem Körpergewicht von 90 Kilogramm und mehr ungeeignet.

Verhütungsmittel

Diese Kosten übernimmt die AOK.

Nebenwirkungen: Beim Verhütungspflaster kann es zu unregelmäßigen Blutungen, Kopfschmerzen oder Übelkeit kommen. Hautreaktionen durch das Pflaster sind selten so stark, dass das Pflaster nicht weiter angewendet werden kann. Außerdem liegt das Thromboserisiko im Vergleich zur Pille deutlich höher.

Pearl-Index: 0,72 - 0,9 (Quelle für Pearl-Index: profamilia.de)

Letzte Änderung: 09.06.2016