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Herzkatheter

ArtikelLesezeit: 3:00 min.
Arzt am Bett eines Patienten.

Bildnachweis: © wdv / Markus Hintzen

Mithilfe eines Herzkatheters gelingt es Ärzten, ganz unterschiedliche Punkte im Herzen anzusteuern.

Angeborene Fehler oder Veränderungen wie beispielsweise Verengungen oder Verschlüsse der Herzkranzgefäße und Verkalkung der Herzklappen können so aufgespürt und direkt behandelt werden.

Außerdem gibt eine Herzkatheteruntersuchung Aufschluss über wichtige Herz-Kreislauf-Werte, den Blutfluss, die Blutdruckwerte sowie die Herzmuskelkraft.

Auch bei Herzkatheter-Behandlungen gibt es zwei Verfahren: Der Rechtsherzkatheter wird in eine Vene eingeführt. Man nennt ihn deshalb auch venösen Katheter. Der Linksherzkatheter wird dagegen in eine Arterie eingeführt und heißt demnach arterieller Katheter.

Eine Frau hält ein Handy in der Hand.

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Immer häufiger werden Herzkatheter auch für therapeutische Maßnahmen eingesetzt. Diagnostiziert der Arzt eine starke Verengung oder einen Verschluss der Herzkranzgefäße, kann er die Blutgefäße mithilfe moderner Verfahren erweitern oder mit einer sogenannten Stentimplantation stützen. Auch einige angeborene Herzfehler und Klappenfehler kann der Kardiologe bei einer Katheteruntersuchung direkt behandeln.


Letzte Änderung: 19.03.2015