Medikamente, Hausmittel & Co. – das hilft bei einer Mandelentzündung

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Ein Mann liegt im Bett und trinkt Tee.

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Besteht der Verdacht auf eine Mandelentzündung, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Denn die Erkrankung sollte frühzeitig behandelt werden. Wir sagen Ihnen, wie die Behandlung aussieht, welche Rolle Medikamente und Hausmittel dabei spielen und wie Sie der Krankheit vorbeugen.

Zunächst muss ein Arzt unterscheiden, ob Viren oder Bakterien die Mandelentzündung verursacht haben. Eine akute, virusbedingte Erkrankung klingt meist innerhalb von drei Tagen ab, während die bakterielle Mandelentzündung erst nach ein bis zwei Wochen vollständig ausgeheilt ist. Hier ist meist ein Antibiotikum nötig, das die Bakterien abtötet. Das Medikament muss – je nach ärztlicher Verordnung – fünf bis sieben Tage lang eingenommen werden.

Tipps: Das hilft bei einer akuten Mandelentzündung

  • Viel Trinken, am besten Tee (wie Salbei, Myrrhe und Kamille) oder kalte Getränke. Die Fruchtsäure in Obstsäften kann dagegen Ihren Hals reizen, Milch wirkt verschleimend.
  • Das Lutschen von Eis kann Ihre Halsschmerzen und Schluckbeschwerden lindern. Auch können Halswickel (warm oder kalt) Ihre Beschwerden lindern.
  • Solange Sie sich geschwächt fühlen, sollten Sie Bettruhe einhalten.
  • Medikamente wie Paracetamol oder Ibuprofen lindern Ihre Schmerzen und senken Ihr Fieber.
  • Auf Zigaretten und Alkohol sollten Sie bei einer Mandelentzündung verzichten.
Eine Frau hält ein Handy in der Hand.

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Der Mandelentzündung vorbeugen

Eine hundertprozentige Vorbeugung gibt es nicht. Ein starkes Immunsystem senkt aber generell das Risiko für verschiedene Erkrankungen, auch für eine Mandelentzündung. Das bedeutet: Wenn Sie sich regelmäßig an der frischen Luft bewegen, die Sauna besuchen, Sport treiben und sich gesund ernähren, wappnen Sie Ihren Körper gegen Viren und Bakterien. Hier finden Sie viele Tipps für ein starkes Immunsystem.

Letzte Änderung: 29.01.2020

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