An diesen Symptomen erkennen Sie eine Mandelentzündung

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Eine Ärztin untersucht ein Mädchen und schaut ihr in den Hals.

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Die typischen Symptome einer akuten Mandelentzündung, medizinisch Angina tonsillaris genannt, treten meist zwei bis vier Tage nach der Ansteckung auf. Anders ist es bei der chronischen Mandelentzündung. Auffällige Beschwerden bleiben hier eher aus. Lesen Sie, an welchen Symptomen Sie eine Mandelentzündung erkennen.

Die akute Mandelentzündung

Bei der akuten Mandelentzündung kommt es zwei bis vier Tage nach der Ansteckung zu den folgenden typischen Symptomen:

  • plötzliche Schluckbeschwerden, Halsschmerzen und Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • schmerzhaftes Anschwellen der Lymphknoten am Hals
  • Mundgeruch
  • verwaschene Sprache
  • Engegefühl im Hals, die Atmung kann schwerfallen
  • Erbrechen und Bauchschmerzen (bei Kindern möglich)

Die chronische Mandelentzündung

Deutlich schwieriger ist es, eine chronische Mandelentzündung zu erkennen. Manchmal treten leichte Schluckbeschwerden oder ein unangenehmer Geschmack im Mund auf. Auch die Halslymphknoten können geschwollen sein. Aber die typischen Symptome und Schmerzen einer akuten Mandelentzündung bleiben bei der chronischen Variante meist aus. Stattdessen kommt es immer wieder zu allgemeinen Beschwerden wie einer verminderten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit.

Frau mit Headset am Computer.

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Medizinische Hilfe am Telefon.

Egal, ob akut oder chronisch: Eine Mandelentzündung ist vor allem in den ersten Tagen sehr ansteckend. Die Erreger, zu etwa 70 Prozent Viren und zu etwa 30 Prozent Bakterien, werden durch Tröpfcheninfektion übertragen – das kann beim Sprechen, Husten oder Niesen passieren aber auch, wenn Sie mit verunreinigten Oberflächen in Berührung kommen, beispielsweise mit dem Haltegriff in der Straßenbahn. Haben Sie den Verdacht, dass Sie unter einer Mandelentzündung leiden, sollten Sie deshalb zeitnah einen Arzt aufsuchen.

Letzte Änderung: 04.10.2019

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