So entsteht Schnupfen

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Frau putzt sich die Nase.

Bildnachweis: © wdv / Günther Bauer

Dreimal jährlich erkranken Erwachsene durchschnittlich an Schnupfen. Kinder noch häufiger.

Es sind 250 verschiedene Viren bekannt, die einen Schnupfen oder eine Erkältung verursachen. Diese Viren werden als Rhinoviren bezeichnet, abgeleitet von dem griechischen Wort für Nase.

Wenn so ein Rhinovirus die Nase befällt, reagiert der Körper auf den Angriff. Er produziert einen wässrigen Schleim, der die Erreger abtransportieren soll. Die Folge: Schnupfen. Ein gut funktionierendes Immunsystem benötigt etwa drei bis fünf Tage, um die Eindringlinge abzuwehren. Dann sind alle Rhinoviren vom Schleim herausgeschwemmt oder von dem einen oder anderen Nieser herausgeschleudert.

Antibiotika können solche Rhinoviren nicht bekämpfen, denn sie wirken nur gegen Bakterien. Man kann sich aber vor den Rhinoviren schützen, indem man zum Beispiel vermeidet, anderen die Hände zu schütteln. Außerdem ist es wichtig, sich vor dem Essen die Hände zu waschen und sich wegzudrehen, wenn jemand hustet oder niest. So gelangen die Viren gar nicht erst in den eigenen Mund oder in die Nase!

Frau mit Headset am Computer.

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Medizinische Hilfe am Telefon.


Letzte Änderung: 11.06.2012

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