Warum führt Yoga zu mehr Selbstzufriedenheit?

InterviewLesezeit: 2:00 min.
Älterer Mann macht eine Yogaübung im Schneidersitz auf einer Terrasse.

Bildnachweis: © wdv / Mathias Stalter

Zufriedener dank Yoga – das geht wirklich, sagt Franziska Steiger, Yogalehrerin im Berufsverband der Yogalehrenden (BDY). Spezielle Übungen verbinden Körper, Atem und Geist und führen zu positiven Veränderungen im Bewusstsein wie im Körper. Franziska Steiger erklärt, für wen sich Yoga eignet und wie sich damit die Zufriedenheit steigern lässt.

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Die Expertin zum Thema

Franziska Steiger

Yogalehrerin
Berufsverband der Yogalehrenden (BDY)

Für wen ist Yoga geeignet?

Redaktion

Da gibt es keine Grenzen. Egal, ob Männer, Frauen, Kinder oder Menschen mit gesundheitlichen Problemen – für jeden ist Yoga geeignet. Je nach den unterschiedlichen Interessen und individuellen Zielen der einzelnen Personen kann man bestimmte Yoga-Richtungen einschlagen und mit regelmäßiger Übung die einzelnen Ziele erreichen.

Franziska Steiger

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Lässt sich durch Yoga auch die Selbstzufriedenheit steigern?

Redaktion

Ja. Yoga führt zu einer größeren Stabilität in Verbindung mit mehr Leichtigkeit im Leben. Während der verschiedenen Übungen kann man herausfinden, was man wirklich möchte und was einen glücklicher macht. Wichtig ist, dass der Yogalehrer fachkundige Anleitungen gibt, damit der Übende seine eigenen Fähigkeiten und Ressourcen kennenlernt und sich seinen selbst gewählten Zielen bewusst nähert. Das verbessert die Selbstzufriedenheit.

Franziska Steiger

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Frau joggt über eine Wiese mit hohem braunem Gras.

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Wie kann man Yoga lernen? Und wie gelange ich damit zu mehr Zufriedenheit?

Redaktion

Wichtig ist zunächst, dass man unter fachkundiger Anleitung eines ausgebildeten Yogalehrers die wichtigsten Grundlagen erlernt. Ich empfehle dafür mindestens den Umfang von etwa zehn Stunden. Im Einzelunterricht können mit individuell angepassten Übungen die unterschiedlichen Bedürfnisse und Lebenssituationen sowie die körperliche Konstitution berücksichtigt werden.

Franziska Steiger

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Wie geht es dann weiter?

Redaktion

Wenn die Konzepte klar sind, spricht nichts dagegen, die Übungen zu Hause fortzuführen. Es ist aber wichtig, regelmäßig zu üben und sich an einem bestimmten Ort in der Wohnung bewusst Zeit zu nehmen. Dabei sind fünf Mal zehn Minuten auf jeden Fall besser als ein Mal eine Stunde.

Franziska Steiger

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Letzte Änderung: 03.09.2014