Milben und Wanzen – was tun, wenn es im Bett krabbelt?

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Milben und Wanzen sind bekannte Bettbewohner – keiner will sie, fast jeder hat sie. Dabei sind die Krabbeltiere nicht nur unappetitlich, sie können auch unserer Gesundheit schaden. Lesen Sie, wie Sie die ungebetenen Gäste bekämpfen.

Milben

Milben gibt es in jedem Haushalt. In der Regel sind sie harmlos. Ihr Kot kann allerdings starke Hausstauballergien auslösen. Auch Hautreizungen sind möglich.

Das können Sie tun

Vollständig bekämpfen werden Sie die Milben in Ihrem Haushalt nicht. Sie können ihre Anzahl aber deutlich reduzieren. Halten Sie sich dafür an folgende Tipps:

  • Waschen Sie Ihre komplette Bettwäsche alle zwei bis drei Wochen bei mindestens 60 Grad. Kissen und Decken mit Daunen und Federfüllung können Sie im Schongang bei 30 Grad waschen.
  • Machen Sie Ihr Bett nicht direkt nach dem Aufstehen, lüften Sie stattdessen Ihr Bettzeug.
  • .Auch Ihre abgezogene Matratze sollten Sie nach Möglichkeit in regelmäßigen Abständen lüften.
  • Erneuern Sie Ihre Matratze mindestens alle sieben Jahre.
  • Saugen und wischen Sie Ihr Schlafzimmer häufig und gründlich.
Junge Frau liegt auf der Couch und schaut beim lernen auf ihr Handy.

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Bettwanzen

Bettwanzen sind kein Zeichen mangelnder Hygiene – wir selbst holen sie uns ins Haus: zum Beispiel als Mitbringsel aus einem Urlaub. Neben den Bissen, von denen sich meist mehrere nebeneinander befinden, sind kleine schwarze Kotspuren ein weiterer Hinweis darauf, dass Sie Bettwanzen haben. Die Bisse der Wanzen können sich unterschiedlich stark äußern: Manche Betroffene bemerken sie gar nicht, bei anderen sind Quaddeln die Folge.

Das können Sie tun

Haben sich Bettwanzen bei Ihnen breitgemacht, hilft nur noch der Kammerjäger! Mit Hygienemaßnahmen und Hausmitteln haben Sie leider keine Chance gegen das Ungeziefer.


Letzte Änderung: 06.04.2017