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Der Sommer steht für eine unbeschwerte Zeit, hat aber auch seine Schattenseiten: Heiße Tage können Kreislaufbeschwerden, geschwollene Beine und Hände, Flüssigkeitsverlust und Müdigkeit verursachen. Wie Sie am besten damit umgehen, erfahren Sie hier.
Durch den Klimawandel können die Temperaturen auch in Deutschland im Sommer extrem ansteigen. Zudem werden längere Hitzeperioden für den menschlichen Körper zur Dauerbelastung. Ein bisschen Schatten und häufige Pausen reichen oft nicht mehr aus. Wir müssen mit noch wirksameren Schutzmaßnahmen auf die steigenden Temperaturen reagieren und für körperliche Abkühlung sorgen.
Extreme Hitze macht dem Körper zu schaffen: Durch starkes Schwitzen versucht er, sich auf eine normale Körpertemperatur herabzukühlen. Dabei kommt es zu einem hohen Flüssigkeitsverlust. Wird dieser nicht ausgeglichen, können wir schnell austrocknen. Kann der Körper die Temperatur selbst nicht senken, kann es zu einem lebensbedrohlichen Hitzschlag kommen.
Bei sehr hohen Außentemperaturen fällt vor allem Asthma- oder COPD-Erkrankten das Atmen schwer. Ebenfalls unangenehm sind geschwollene Beine, Knöchel oder Füße, denn bei großer Hitze weiten sich die Blutgefäße. Flüssigkeit gelangt dann in das umliegende Gewebe. Meist leiden Frauen unter solchen Wassereinlagerungen (Ödemen), weil das weibliche Bindegewebe schwächer ist.
Extreme Temperaturen führen außerdem häufig zu Kopfschmerzen, Schwindel und Erschöpfung bis zum Kreislaufkollaps. Auch Unkonzentriertheit und Aggressivität sind mögliche Effekte.
Diese Tipps können Ihnen helfen, Hitzewellen gesundheitlich besser zu überstehen. Teilen Sie die Tipps gerne auch mit Ihren (älteren) Nachbarn, Kollegen und Freunden – und passen Sie gut aufeinander auf.

AOK-Clarimedis
Medizinische Informationen am Telefon unter 0800 1 265 265.
In vielen Städten in Nordrhein-Westfalen gibt es frei zugänglich Wasserspender, an denen Sie Ihren Trinkwasservorrat unterwegs kostenlos auffüllen können. In Düsseldorf stehen dafür an mehreren Orten Trinkwasserbrunnen bereit, die vom Frühling bis Oktober in Betrieb sind. Diese Karte zeigt, wo genau. In Duisburg sind die Brunnen von März bis Oktober in Betrieb. Ein Netz aus öffentlichen Trinkwasserspendern gibt auch in Köln, in Betrieb von April bis Oktober.
Auch in Hamburg gehören öffentliche Trinkwassersäulen oder Trinkwasserbrunnen zum Stadtbild. Wichtig ist dabei natürlich, ein eigenes Trinkgefäß bei sich zu haben.
Eine Übersicht vieler öffentlicher Trinkwasserbrunnen in ganz Deutschland finden Sie hier.
Unternehmen und Läden, die sich an dem bundesweiten Projekt „Refill Deutschland“ beteiligen, weisen mit einem Aufkleber am Ladeneingang auf kostenlose Trinkwasserspender hin. Die Refill-Website zeigt auf einer interaktiven Karte weitere Trinkbrunnen-Standorte auf.
Vor allem ältere Menschen, Kinder, Herz-Kreislauf-Erkrankte und psychisch kranke Personen sollten sich bei Wetterwarnungen vor extremer Hitze möglichst vorsichtig verhalten. Bei Senioren ist die körpereigene Thermoregulation sehr viel schneller ermüdet als bei jüngeren Erwachsenen, sie überhitzen häufiger. Kinder verfügen noch nicht über die ausreichende Selbstfürsorge und müssen ans Trinken, Eincremen mit Sonnenschutz und das Tragen einer Kopfbedeckung erinnert werden. Und bei psychisch kranken Personen können sich die Symptome, getriggert durch die Hitzeeffekte oder fehlende Flüssigkeitsaufnahme, bis hin zum Suizid verstärken.
Letzte Änderung: 17.06.2026
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