9 Mythen über Sonnenschutz im Faktencheck

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Zweimal eincremen schützt doppelt und gute Sonnencreme muss teuer sein – richtig oder falsch? vigo Online nimmt Mythen über Sonnenschutz unter die Lupe und sagt Ihnen, was stimmt. Doch vergessen Sie nicht den wichtigsten Fakt zum Thema Sonnenschutz: Er ist unverzichtbar, um Sonnenbrand vorzubeugen und damit das Hautkrebsrisiko zu senken.

Icon: Person cremt sich ein

Zweimal eincremen schützt doppelt

Stimmt nicht. Der Lichtschutzfaktor der Sonnencreme verdoppelt sich durch zweifaches Auftragen nicht. Aber: Cremen Sie alle zwei Stunden nach, um den Sonnenschutz zu erhalten.

Icon: Sonnencreme

Gute Sonnencreme hat ihren Preis

Falsch. Testergebnisse, unter anderem von Stiftung Warentest, beweisen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Preis und Qualität gibt. Testsieger wurden häufig sogar preiswerte Discounter-Produkte.

Icon: Sonne und Sonnenschirm

Im Schatten muss ich mich nicht eincremen

Stimmt nicht. Die Hälfte der Sonnenstrahlen erreicht Sie auch im Schatten. Sind Sie nicht eingecremt, droht ein Sonnenbrand.

Icon: Kopfsprung ins Wasser

Auch nach dem Schwimmen geschützt

Stimmt teilweise. Als „wasserfest“ gilt ein Sonnenschutzmittel, wenn nach zwei Mal 20 Minuten im Wasser noch die Hälfte des Schutzes vorhanden ist. Sicherheitshalber gilt: Nach dem Baden und Abtrocknen sollten Sie sich erneut eincremen.

Icon: Massage

Unbedingt gut einmassieren

Stimmt nicht. Sie sollten das Mittel sanft als Film auftragen. Auf diese Weise wird die beste Schutzwirkung gewährleistet.

Icon: Solarium

Die Haut vorbereiten

Falsch. Die meisten Röhren auf Sonnenbänken geben UVA-Strahlung ab. Diese bräunt die Haut zwar, sorgt aber nicht für ihren Schutz und lässt sie zudem noch schneller altern.

Icon: Sonne und Mond

Morgens und abends nicht eincremen

Stimmt nicht. Zwar ist die Sonne zwischen 12 und 15 Uhr am stärksten, aber auch vorher und nachher sollten Sie nicht auf Sonnenschutz verzichten.

Icon: Bekleidung

Kleidung hält Sonnenstrahlen ab

Stimmt nicht. Sonnenstrahlen dringen auch durch Kleidung. Ein weißes Baumwollshirt hat beispielsweise einen Lichtschutzfaktor von drei bis vier. Je dunkler der Stoff, desto höher ist sein UV-Schutz. Aber: Kleidung ersetzt keinen Sonnenschutz.

Icon: fahrendes Auto

Im Auto brauche ich keinen Sonnenschutz

Falsch. Wer längere Strecken in der Sonne fährt, sollte sich unbedingt eincremen. Denn Autoscheiben filtern nur UVB- aber keine UVA-Strahlen – doch diese sind für Zellschäden und Hautalterung verantwortlich.

Arzt klopft gegen eine Impfspritze.

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Letzte Änderung: 18.05.2017