Verhütungsstäbchen

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Paar bei einer Kissenschlacht.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Das Hormonimplantat aus Kunststoff ist weich und vier Zentimeter lang. Ein Frauenarzt setzt es Ihnen mit einer örtlichen Betäubung direkt unter die Haut am Oberarm ein.

Das Prinzip: Für die Wirkung ist entscheidend, dass das Verhütungsstäbchen korrekt sitzt – dies muss regelmäßig kontrolliert werden. Richtig eingesetzt ist das Hormonstäbchen das derzeit zuverlässigste Verhütungsmittel. Es enthält ein Depot von Gestagen, das es über den Zeitraum von etwa drei Jahren in kleinen Mengen in den Blutkreislauf absondert. Diese verhindern den monatlichen Eisprung und verdickt den Schleim des Gebärmutterhalses, was das Durchdringen der Spermien hemmt. Der Vorteil: Wird das Stäbchen entfernt, kommt es – im Vergleich etwa zu einer Depotspritze – schneller zur Wiederherstellung der Fruchtbarkeit. Das relativ teure Präparat eignet sich vor allem, wenn Sie Schwierigkeiten mit der regelmäßigen Einnahme von Verhütungsmitteln haben.

Junges Paar, die Frau schaut traurig.

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Nebenwirkungen: Im Vergleich zu den Kombinationsmitteln aus Östrogen und Gestagen ist das Verhütungsstäbchen oft weniger gut verträglich. Nebenwirkungen wie Akne, Kopfschmerzen, Brustspannen und Depressionen treten relativ häufig auf.

Pearl-Index: 0 - 0,08 (Quelle für Pearl-Index: profamilia.de)

Letzte Änderung: 09.06.2016

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