Verhütungsring

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Der Vaginalring ist ein hormonhaltiger, flexibler Kunststoffring, der Östrogen und Gestagen enthält. Er wird von der Frau selbst in die Scheide eingeführt und verbleibt dort für bis zu drei Wochen.

Das Prinzip: Nach und nach gelangen die Hormone über die Scheidenwände direkt in den Blutkreislauf. Auf diesem Weg verhindern sie die Eireifung und rufen eine Verdickung der Schleimhaut im Muttermund hervor, so dass die Spermien nicht durchdringen können. Der Hormonring gilt als sehr sicher und gut verträglich. Durch das einmalige Einsetzen eignet er sich vor allem für Frauen, die mit der regelmäßigen Einnahme von Verhütungsmitteln Schwierigkeiten haben. Im Vergleich zur Pille hat der Vaginalring den Vorteil, dass er auch bei Erbrechen und Durchfall die empfängnisverhütende Wirkung nicht verliert. Aber es gibt auch Nachteile.

Verhütungsmittel

Diese Kosten übernimmt die AOK.

Nebenwirkungen: Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Scheidenentzündungen und Ausfluss. Der Ring kann zudem, wie bei allen hormonellen Verhütungsmitteln, die Östrogen und Gestagen enthalten, das Thromboserisiko erhöhen.

Pearl-Index: 0,4 - 0,65 (Quelle für Pearl-Index: profamilia.de)

Letzte Änderung: 09.06.2016