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Verhütungsring

ArtikelLesezeit: 1:00 min.
Paar schaut sich verliebt an.

Bildnachweis: © wdv / Frank Blümler

Der Vaginalring ist ein hormonhaltiger, flexibler Kunststoffring, den Sie selbst in die Scheide einführen können. Der Ring enthält Östrogen und Gestagen und wird nach drei Wochen entfernt.

Das Prinzip: Drei Wochen tragen Sie den Verhütungsring, eine Woche machen Sie Pause. In dieser Zeit tritt die Blutung ein. Die Hormone im Ring gehen über die Scheidenwände direkt in den Blutkreislauf. Somit verhindern sie die Eireifung und verdicken die Schleimhaut im Muttermund: Die Spermien kommen nicht durch. Der Hormonring gilt als sehr sicher und gut verträglich. Durch das einmalige Einsetzen pro Zyklus eignet er sich vor allem, wenn Sie mit der regelmäßigen Einnahme von Verhütungsmitteln auf Kriegsfuß stehen. Selbst bei Erbrechen und Durchfall verliert der Vaginalring seine empfängnisverhütende Wirkung nicht.

Junges Paar lächelt sich an.

Verhütungsmittel

Diese Kosten übernimmt die AOK.

Nebenwirkungen: Die häufigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Scheidenentzündungen und Ausfluss. Der Ring kann zudem, wie bei allen hormonellen Verhütungsmitteln, die Östrogen und Gestagen enthalten, das Thromboserisiko erhöhen.

Pearl-Index: 0,4 - 0,65 (Quelle für Pearl-Index: profamilia.de)

Letzte Änderung: 20.07.2020