Warum ist Schwimmen so gesund?

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Junge Frau schwimmt in einem Schwimmbecken im Kraulstil, Ansicht von oben.

Bildnachweis: © wdv / Alex Schwander

Schwimmen gehört aus vielen Gründen zu den gesündesten Sportarten. So ist es zum Beispiel anstrengend, sich gegen den Widerstand des Wassers zu bewegen. Das macht das Training besonders effektiv. Je nach Geschwindigkeit verbrennt man beim Schwimmen 500 bis 650 Kalorien pro Stunde.

Gruppe in einem Fitnessstudio macht Übungen mit Theraband.

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Eine Wohltat für den ganzen Körper

Es gibt kaum eine Sportart, bei der so viele Muskelgruppen beansprucht werden wie beim Schwimmen. Die Folge: Der Sport kräftigt den Körper gleichmäßig. Durch die Bewegungen der Arme werden darüber hinaus besonders Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich sanft gelöst. Der Wasserdruck hat auch eine leichte Massagewirkung – das entspannt den Körper und hilft sogar gegen Kopfschmerzen.

Schwimmen bringt außerdem das gesamte Herz-Kreislauf-System in Schwung und trainiert den Herzmuskel. Der Grund: Das Wasser übt einen hohen Druck auf unseren Körper aus. Es drückt die Blutgefäße an der Hautoberfläche zusammen und drängt damit das Blut zurück in den Brustraum. Das Herz muss entsprechend dagegen anarbeiten und mehr Blut pro Schlag transportieren. Die Folge: Das Herzvolumen vergrößert sich, die Herzfrequenz sinkt und das Organ arbeitet ökonomischer.

Die Venen werden beim Schwimmen gestärkt, da die Bewegung der Beine die Durchblutung anregt. So wird auch der Rücktransport des Blutes zum Herzen unterstützt. Ebenso ist Schwimmen ein gutes Training für die Atemmuskulatur: Der Wasserdruck führt dazu, dass man sich beim Einatmen mehr anstrengen muss.

Last but not least: Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass die meisten Menschen gut gelaunt aus dem Schwimmbad kommen? Die entspannende Wirkung des Wassers hat einen positiven Einfluss auf die Psyche.

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Letzte Änderung: 18.11.2014