Baden – die gesunde Wellness-Einheit

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Junge Frau liegt mit geschlossenen Augen in der Badewanne.

Bildnachweis: © wdv / Jan Lauer

Ein Vollbad ist mehr als Körperpflege. Schon die alten Römer wussten um die entspannende Wirkung von Bädern. In sogenannten Thermen wird damals wie heute das Baden als Gesundheitsvorsorge perfektioniert. Es gibt allerdings einige wenige Regeln zu beachten. vigo Online zeigt Ihnen, welche.

Nach einem stressigen Tag ein Vollbad zu nehmen, empfinden wir heute – genau wie die Menschen der Antike – als wunderbar entspannend. Der Grund: Das warme Wasser erweitert die Gefäße und fördert so die Durchblutung. Deshalb trägt Baden auch besonders gut zur Muskelentspannung bei, denn die Muskelpartien werden ebenfalls besser durchblutet und Verkrampfungen lösen sich.

Die richtige Bade-Temperatur

Um Kreislaufprobleme zu vermeiden und die Haut nicht zu sehr zu strapazieren, sollte das Badewasser eine Temperatur zwischen 35 und 38 Grad Celsius haben. Außerdem darf das Vollbad nicht länger als 20 Minuten dauern, sonst trocknet die Haut zu sehr aus.

Junge Frau mit Wollpullover am Meer.

Stress im Griff

Lernen Sie, Ihren Stress zu verringern.

Noch gesünder mit Badezusätzen

Badezusätze aus Kräutern machen das Vollbad vollends zum Gesundheitserlebnis. So wirken zum Beispiel bei Erkältungen Minze und Eukalyptus als Entzündungshemmer und fördern die Durchblutung der Schleimhäute. Sie schwellen ab und der Schnupfen kann besser abfließen. Mehr Tipps und Rezepte für Badezusätze zum Selbermachen finden Sie hier.

Vorsicht bei Erkrankungen

So gesund ein Vollbad auch ist – bei bestimmten Erkrankungen ist Vorsicht geboten. Wer etwa Fieber hat, sollte auf keinen Fall in die Wanne steigen. Der Körper ist mit der erhöhten Körpertemperatur so beschäftigt, dass ein für den Kreislauf anstrengendes Bad sogar zu einem Kollaps führen kann. Aus demselben Grund sollten auch Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen ein Vollbad nur genießen, wenn ihr behandelnder Arzt keine Einwände hat. Negativ auswirken kann es sich darüber hinaus bei Menschen mit Krampfadern, da das warme Wasser die Gefäße noch zusätzlich erweitert.

Bei Hautproblemen den Arzt fragen

Bei Hautproblemen sollten Sie zunächst Ihren Arzt zu Rate ziehen, ob sich ein Bad – gegebenenfalls mit entsprechenden heilsamen Zusätzen – positiv auswirken kann oder ob es die Haut zu sehr strapaziert. Bei offenen Wunden vermeiden Sie besser ein Wannenbad.

Letzte Änderung: 18.10.2012